Witchery - Symphony For The Devil

Review

Ha! Nachdem das Jahr 2000 zu einer kurzen Auszeit genutzt wurde, bei der den „Nebenprojekten“ The Haunted, Séance und Arch Enemy die volle Aufmerksamkeit gewidmet wurde, melden sich Witchery mit neuem Schlagzeuger (Gründungsmitglied Mique hat die Band aus familiären Gründen verlassen) in alter Frische zurück. „Alte Frische“ dahingehend, daß die erste Hälfte von „Symphony for the devil“ ein absoluter Hammer ist und den Schweden fast schon traditionell nach etwa der Hälfte der Songs etwas die Puste ausgeht. Dabei werden dem Zuhörer gleich zu Beginn mit „The Storm“ Thrash-Riffs allererster Sahne um die Ohren geprügelt, die selbst morgens in öffentlichen Nahverkehrsmitteln zwanghafte Zuckungen der Nackenmuskulatur hervorrufen können. Mit „Unholy War“ folgt ein weiterer Übersong, der selbst Accept zu besten Zeiten geschmeichelt hätte, wobei Toxine wie der höllische Zwillingsbruder von Kleines-dickes-Udo klingt, bösartig, aggressiv, keifend und kreischend. Die Gitarren sind überragend, Schlagzeug und Bass druckvoll, der Refrain ein Killer, einfach die Essenz dessen, was Metal ausmacht! Witchery rocken! Zumindest bis einschließlich des gelungenen High-Speed-Instrumentals „Bone Mill“, denn danach sind über weite Strecken sowohl ein etwas gemäßigteres Tempo als auch guter Durchschnitt angesagt, nicht mehr, nicht weniger. „Symphony for the devil“ erreicht auf alle Fälle die gewohnt gute Witchery-Qualität, allerdings wäre es mal wünschenswert, daß die Herren auch in der zweiten Halbzeit etwas mehr Engagement an den Tag legen würden.

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28.09.2001

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2 Kommentare zu Witchery - Symphony For The Devil

  1. Fenris sagt:

    Kenn ich nicht die Scheibe, aber die "Referenz" Accept/Udo schreckt doch heutzutage eher ab, oder? Muß man auf seine "Jugendsünden" auch noch stolz sein? Damals war’s ja okay, da gab’s nicht viel anderes, man war klein und doof, aber heute…?

  2. xXx-Oimel-xXx sagt:

    Ich mag ja angeschwärzten Thrash Metal, doch dieser CD fehlt irgendwie der gewisse Kick. Der gesangliche Vergleich mit Udo ist ziemlich aus der Luft gegriffen, da hier in Black Metal Manier gekeift wird.
    Auch wenn sie eine düstere Atmosphäre erzeugen, finde ich die Mid-Tempo Songs irgendwie nicht packend genug.
    WITCHERY ham ihre besten Momente eindeutig in schnellere Gefilde.
    Alles in allem eine gute CD mit einigen Schwächen.

    7/10