One Trax Minds - Restless

Review

ONE TRAX MINDS sind vier Exilitaliener aus Berlin, die sich ganz dem massentauglichen Punkrock á la SOCIAL DISTORTION oder RANCID verschrieben haben. Entsprechend gibt es auf “Restless” eine klare Marschroute: kompaktes Songwriting, rotzige Attitüde und – vor allem – jede Menge Mitgröhl-Refrains. Frontmann Alex und seine Mitstreiter halten sich bei den meisten der zwölf Songs sehr knapp – die meisten Nummern bewegen sich um die drei bis dreieinhalb Minuten.

Die Geschichte des Albums ist allerdings sehr schnell erzählt – womit wir zum großen Problem der ONE TRAX MINDS kommen: coole Songs, cooler Sound, coole Band – aber null Eigenständigkeit. Mag sein, dass die vier Jungs eine Menge Herzblut in die diese Platte gesteckt haben. Leider klingt aber jeder Song, jedes Gitarrenriff wie von den großen Vorbildern abgekupfert. Die Tracks sind glattgebügelt und auf Radiotauglichkeit getrimmt, wahrscheinlich weil man hofft, so irgendwie mit einem der großen Fische verwechselt zu werden.

Sicher, auf einer langen Autofahrt oder bei der nächsten WG-Party kann man die Platte mal dabei haben. Aber auch dann wird sich hinterher niemand wirklich an diese vier Jungs erinnern. Mit mehr Mut zum Risiko und etwas Experimentierfreude hätte aus “Restless” eine richtig gute, griffige Pop-Punk-Platte werden können. So gibt es leider nur aufwendig inszenierte Langeweile. Schade.

09.07.2012

"Am Ende isses immer Arbeit."

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