Demon - Night Of The Demon

Review

Unter "Blast From The Past" erscheinen jeden Mittwoch Reviews zu Alben, die wir bislang nicht ausreichend gewürdigt haben. Hier gibt es alle bisher erschienenen Blast-From-The-Past-Reviews.

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Die NWoBHM unterteilte sich aus heutiger Sicht in zwei Genres. Zum einen die Ausrichtung von IRON MAIDEN, JUDAS PRIEST und ähnlichen Vertretern mit dem Heavy-Metal-Style der 80er Jahre. Der andere Part geht zum Hard Rock. Hier waren UFO eine Inspiration und die Scheibe “No Place To Run“ aus dem Jahr 1980 wird selbst zur NWoBHM gezählt. Einen Spagat zwischen den beiden Ausrichtungen zeigen DEMON mit ihrem Debüt „Night Of The Demon“.

„Night Of The Demon“ wurde nach einem Horrorfilm benannt

Ein Horrorfilm, welcher in den 50er Jahren produziert wurde, ist der Namensgeber für das erste Werk von Dave Hill und seinen Mitstreitern, welche 1979 DEMON gründeten. Hill und Gitarrist Mark Spooner ergänzten die Band durch Les Hunt (Gitarre), Chris Ellis (Bass) und John Wright (Schlagzeug), allesamt ehemalige Mitglieder der Band HUNTER. Zunächst wurden die Singles „Liar“ und „One Helluva Night“ veröffentlicht, ehe im Juni 1981 „Night Of The Demon“ in den Plattenläden stand.

Nach dem instrumentalen Intro ist der nun 40 Jahre alte Gassenhauer der Band zu hören.“ Night Of The Demon” mit seinem intensiven Refrain ist nicht nur der Klassiker von DEMON, sondern ein Klassiker der NWoBHM. Der Track selbst ist mehr Hard Rock als Heavy Metal und näher bei UFO als bei IRON MAIDEN. „Into The Nightmare” knüpft mit einer ähnlichen Songstruktur an den Titeltrack an. „Father Of Time” geht einen Schritt in die Hard-Rock-Richtung, „Decisions“ legt an Tempo ordentlich zu und schlägt die Brücke zum Heavy Metal.

„Liar” eröffnet die B-Seite und UFO sowie der klassische Hard Rock schimmern an jeder Ecke des Tracks durch. „Big Love” bietet die ein oder andere AC/DC-Anleihe bezüglich der Saitenarbeit, „Ride the Wind“ und „Fool to Play the Hard Way” liefern einen Mix zwischen Hard Rock und Heavy Metal, welcher für die frühen 80er typisch ist und sich mit einer härteren Saitenarbeit von den bekannten Rockgrößen abhebt. Die Single „One Helluva Night“ erhöht das Tempo und erinnert in Teilen an JUDAS PRIEST-Tracks.

DEMON bewegen sich zwischen Hard Rock und Heavy Metal

Das Debütwerk von DEMON zeigt die NWoBHM mit Einflüssen des klassischen Hard-Rock-Sounds und die Weiterentwicklung durch Bands wie JUDAS PRIEST oder IRON MAIDEN in Richtung Heavy Metal. „Night Of The Demon“ besticht durch eingängige Melodien und hartem Riffing, welches DEMON vom Classic Hard Rock abgrenzt. Noch etwas erfolgreicher als „Night Of The Demon“ wurde der Nachfolger „The Unexpected Guest”, welcher eine Platzierung in den UK-Charts erreichte.

Dass zwei bärenstarke Werke nicht die große Karriere bedeuten, das mussten auch DEMON erfahren. Während das Drittwerk „The Plague“ noch eine gewisse Nähe zu den ersten beiden Alben aufweist, verprellt die deutlich progressive Ausrichtung Mitte der 80er Jahre viele Fans. Erschwerend kommt hinzu, das Mitbegründer Mark Spooner 1984 verstarb. Mit „Taking The World By Storm“ erfolgt 1989 die Rückbesinnung auf die Frühphase und so wird das 89er Werk oft im gleichen Atemzug genannt wie die ersten beiden LPs.

Wie viele Bands der NWoBHM kämpften DEMON mit ständigen Veränderungen im Line-Up, welche 1992 zur Auflösung der Band führten. Dave Hill formierte 1997 DEMON neu und ist auch heute noch als verbliebenes Gründungsmitglied unterwegs und mit über 70 Jahren auf den Bühnen dieser Welt zu sehen.

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