
Bear
liefern mit „Anhedonia“ kontrollierte Eskalation
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Die belgischen Mathcore-Schwergewichte BEAR haben am Freitag vor Pfingsten ihre neue EP „Anhedonia“ über Pelagic Records physisch veröffentlicht. Passend dazu präsentiert die Band außerdem ihr neues Video zu „Lacerate“.
Die Band erklärt:
„‚Lacerate‘ ist wahrscheinlich unser gemeinsamer Lieblingssong der EP und bringt alles auf den Punkt, was wir in einem BEAR-Song vereinen wollen. Die Brutalität kombiniert mit dem emotional aufgeladenen Refrain macht den Track genau zu dem, was wir uns vorgestellt haben. Wir hoffen, unsere Fans sehen das genauso.“
„Anhedonia“ wird später im Jahr zusätzlich in digitaler Form erscheinen.
„Anhedonia“ funktioniert als Kampfansage und Selbstoffenbarung
Mit „Anhedonia“ liefern BEAR fünf Songs voller Adrenalin und ungefilterter Härte. Die EP beleuchtet das emotionale Vakuum, das traumatische Erfahrungen hinterlassen können. „Anhedonia“ funktioniert dabei zugleich als Kampfansage und als schonungslose Selbstoffenbarung – geprägt von Krankheit, Verlust, Unsicherheit und hart erkämpfter Widerstandskraft.
Die Band nahm die EP live als komplette Einheit auf – ohne Clicktrack, ohne Studio-Sicherheitsnetz und ohne künstliche Nachbearbeitung. Zu hören sind vier Musiker, die ihre rohe und unberechenbare Energie direkt im Moment entfalten.
Musik als Therapie und Befreiungsschlag
Gitarrist James Falck kommentiert: „Nach dem Schreiben von ‚Vanta‘, das während einer besonders schwierigen Phase meines Lebens entstand – Krebs, Operationen, Behandlungen, Todesfälle in der Familie und Trennungen –, konnte ich viele Dämonen austreiben. Seitdem haben sich viele großartige Dinge in meinem Leben entwickelt. Musik war für mich immer eine Form der Therapie. Die Songs repräsentieren den Zustand, in dem ich mich bis vor Kurzem befand: Ich hatte vieles, wofür ich dankbar sein konnte, doch Trauma und Schmerz hatten gleichzeitig ein Gefühl von Taubheit, Unsicherheit und Gleichgültigkeit hinterlassen.“
Bassist Dries Verhaert ergänzt: „Wir sind das Projekt sowohl kreativ als auch im Studio ganz anders angegangen. Rückblickend bin ich stolz auf das, was wir erreicht haben. ‚Anhedonia‘ zeigt BEAR so authentisch und verletzlich wie nie zuvor. Falls ihr Euch einmal in der Dunkelheit wiederfindet: Macht weiter, nehmt Hilfe an und bewegt Euch vorwärts. Das Album beweist, dass selbst durch die härtesten Zeiten ein Weg führt.“
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Torsten Meierhöfer
































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