Garcia Plays Kyuss
live im Backstage, München
Konzertbericht
„Freedom Run“ noch, dann mit „Asteroid“ mangels Vocalparts die erste fünf Minuten Pause für Herrn Garcia, die er komplett hinter der Bühne verbringt, um dort was auch immer zu tun.
Beeindruckender Weise gibt es stimmungsmäßig heute keinen bemerkbaren Einbruch, jeder Song, jede Stophe wird abgefeiert und mitgesungen. Und das bei einem Publikum, das durchaus zum Großteil als 30+ bezeichnet werden kann. Auch John Garcia himself scheint ein wenig beeindruckt, welch Euphorie und Dankbarkeit ihm hier entgegenschlägt. Sympathisch oder nicht, der Mann hat mit seiner Combo Musikgeschichte geschrieben und das wird hier auch fast 15 Jahre nach Bandauflösung mehr als deutlich.
„Gloria Lewis“ als Mitwippeinlage, dann einer der coolsten Songs ever, eingeleitet durch die Chefansage des Abends: „It’s fuckin‘ hot in here… like 100 degrees.“ Und ab geht’s. Keine weiteren Fragen.
Hit folgt auf Hit, das Publikum durfte ja vorher die Playlist via Voting bestimmen und erwies sich dabei als äußerst treffsicher (komplette Playlist s.u.). Dementsprechend wird hier auch jeder Song abgefeiert, es ist beeindruckend, teils wirklich ohrenbetäubend und schlägt die letzte Reunionsklamotte, der ich beiwohnte, die ALICE IN CHAINS-Show in der Theaterfabrik nochmal um Einiges. KYUSS haben Spuren hinterlassen.
„El Rodeo“ (sehr schön, grad der Anfang), dann „Green Machine“ mit Multiinstrumentalist Brant Bjork am Drumkit, was nochmal den Eindruck verstärkt, hier Großem beizuwohnen und das Material somit nochmal ein paar Prozentpunkte an Authentizität zulegt.
Die ersten (Kräuter-?!) Zigaretten gehen um auf der Bühne, es folgt die Bandvorstellung, lauter Jubel brandet auf, interessanterweise endet sie mit einer Lob- und Danksagung an den Manager Garcias‘, da hat wohl jemand einen guten Deal ausgehandelt für die Tour … Interessanterweise ist der Ticketpreis ja mit unter 25 Euro noch sehr human ausgefallen. Ich glaube, mit dem Erfolg einer ausverkauften Europatour hat niemand ernsthaft gerechnet und so wird nun beispielsweise am Merchstand ordentlich nachgelegt, Textilien wie auch Vinyl (25 Euro/Stck. für div. Rereleases) zu gepfefferten Preisen dargeboten.
Aber, was soll’s. Bedarf ist scheinbar da. Neueingekleidete Leiber en masse.
Interessante Alben finden
Auf der Suche nach neuer Mucke? Durchsuche unser Review-Archiv mit aktuell 38298 Reviews und lass Dich inspirieren!





















Kommentare
Sag Deine Meinung!