LIK
Tombs Of Misanthrophy Tour 2023

Konzertbericht

Billing: Lik und Mass Worship
Konzert vom 11.04.2023 | Cassiopeia, Berlin

Es schüttet wie aus Eimern an einem Dienstag-Abend in Berlin. Das hält Berliner Old-School Death Metal Puristen aber nicht davon ab, sich auf den Weg ins Cassiopeia zu MASS WORSHIP und LIK zu machen. Vor allem LIK haben es geschafft, sich in den letzten Jahren eine stabile Fan-Basis aufzubauen. Fans von DISMEMBER, GRAVE oder ENTOMBED kommen bei den Jungs voll auf ihre Kosten und das hat sich rumgesprochen.

MASS WORSHIP

Galerie mit 17 Bildern: Mass Worship - Tombs Of Misanthrophy Tour 2023

In einer angenehm gut gefüllten Halle starten die Schweden von MASS WORSHIP pünktlich um 20 Uhr. Im Gegensatz zu LIK verfolgen MASS WORSHIP einen leicht anderen Ansatz, ihren (Death) Metal zu zelebrieren. Der Sound ist fett, laut und die Vocals von Claes Nordin sind dezent im Vordergrund. Die stampfenden Rhythmen erinnern an eine Mischung aus Hardcore, Groove Metal und Old-School Death Metal, was auch an der nach HM2-Sound klingenden Gitarre liegt. Dabei ragt Sänger Claes Noldin auf der Bühne heraus und macht mit seiner Bühnenpräsenz ordentlich was her. Immer wieder stellt er sich auf die Monitorboxen und brüllt seine Texte inbrünstig ins Mikrofon. Dabei ragen seine Arme zur Decke und seine Hände ballen sich zu Fäusten.

Beim Riffgewitter sind auch atmosphärische Klänge zu vernehmen, die vermutlich vom Band kommen. Das macht aber nichts, weil die Band ihre Musik souverän zockt und das Publikum in seinem Bann hat. Auch wenn die meisten Leute wegen LIK anwesend sind und eher der Old-School Fraktion angehören, erntet die Band fleißig Applaus. Gut ist eben gut!

LIK

Galerie mit 12 Bildern: Lik - Tombs Of Misanthrophy Tour 2023

Ohne Intro und mit einem freundlichem „Guten Abend“ mit schwedischem Akzent stehen nun LIK auf der Bühne. Nachdem die Band loslegt, bleiben in den vordersten Reihen keine Matten trocken. Hier wird Death Metal der alten Schule nicht nur zelebriert, nein, vielmehr gelebt. Die Band strotzt vor Energie und agiert immer wieder miteinander. Die Gitarren sägen, so wie es sich eben für eine schwedische Death Metal Band gehört. Sympathisch ist auch, dass man von den Musikern immer wieder ein Lächeln vernehmen kann, was sonst so gar nicht zu den morbiden Horror- und Gore Thematiken der Band passt. Die positive Attitüde überträgt sich aber bis ins Publikum. Man hat das Gefühl, hier steht man mit guten Freunden Wohnzimmer und feiert Death Metal in seiner ursprünglichsten Art.

Sänger Thomas Äkvik macht immer wieder Ansagen auf Deutsch und selbst die Erklärung, dass er heute kein Bier sondern Wasser trinkt, nimmt ihm das Publikum nicht übel. Mit dem epischen Song „Becoming“ verlässt die Band nach circa einer Stunde unter Jubel die Bühne.

17.04.2023

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