Paganfest
Paganfest 2010: Arkona, Dornenreich, Eluveitie, Finntroll live in Stuttgart
Konzertbericht
Bleiben noch FINNTROLL, um den Abend abzuschliessen, und wie nicht anders zu erwarten werden sie sehnsüchtig von den Fans herbeigerufen. Doch die sechsköpfige Formation läßt ein wenig auf sich warten, die Umbauarbeiten ziehen sich hin. Als sie dann doch noch erscheinen, wird mit einem dramatischen Intro und großem Gepose dafür gesorgt, dass es auch der Letzte im Longhorn noch mitbekommt – die finnischen Trolle legen los! Fronter Vreth führt seine Truppe durch ein gutes Set, man merkt der routinierten Spielweise die vielen Auftritte der Finnen an. Allerorten sieht man im Publikum die typische Kriegsbemalung, und wiederum ist das Longhorn am Kochen, es werden noch mehr Crowdsurfer – kurzum, alle haben einen Heidenspaß. Dennoch scheinen die Reihen im Vergleich zu den Bands davor etwas gelichtet, was aber vielleicht auch an der Hitze liegt, die sich mittlerweile breitgemacht hat, so dass einige sich nach draussen oder zu einem kühlen Bier flüchten. Vreth macht zwar nicht viele Worte, versteht es dafür aber umso besser, die Meute durch seine Gesten anzuheizen.
Vom brandneuen Album „Nifelvind“ gibt es natürlich den ein oder anderen Titel, wie zum Beispiel “Under Bergets Rot”. Und wer auf das stets gern mitgegrölte „Trollhammeren“ und „Nattfödd“ gehofft hatte, kommt natürlich auch auf seine Kosten. Auch wenn die Finnen zweifelsohne eine beeindruckende Show abliefern und das was sie tun, auch gut beherrschen, so muss ich doch gestehen, dass mir die Songs der Truppe nach einer Weile etwas auf die Nerven gehen, aber das ist wieder einmal Geschmackssache. Auch wenn dies nicht so ganz mein Abend war, war es dennoch kein Fehler, das Paganfest erneut zu besuchen, denn in Sachen Stimmung und Spielfreude waren die Bands dieser Tourepisode kaum zu übertreffen.

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Ruth Haberhauer 






























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