
Poison Ruïn
Sword&Sorcery-Punk im Doom-Gewand
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Betrachtet man nur das Cover-Artworkund und die visuelle Gestaltung ihres neuen Videos zur Single „Hymn From The Hills“, locken einen POISON RUÏN aus Philadelphia ganz schön in die Irre. Denn statt behäbigem Doom-Metal spielt das Quartett fröhlich-flotten Punk Rock. Warum sich im monochrom gehaltenen Clip dennoch zwei Tolkienesk anmutende Gerüstete miteinander kloppen? Keine Ahnung. Aber immerhin geht das Titelstück zum am 3. April 2026 via Relapse Records erscheinenden Album „Hymns From The Hills“, in dem es laut Sänger/Texter/Gitarrist Mac Kennedy um ein Leben außerhalb der Gesellschaft mit allen daraus resultierenden Vor- und Nachteilen geht, rasch ins Ohr und fetzt ganz amtlich.
Obwohl sich POISON RUÏN exzessiv bei mittalterlichen Fantasy-Motiven bedienen, schert sich Mac Kennedy wenig um historische Authentizität:
Ich habe kein besonderes Interesse daran, historische Fakten der mittelalterlichen Kultur zu vermitteln. Um die Gegenwart zu verstehen, müssen wir uns einer eher mythischen Sprache und Symbolik bedienen, um die uns umgebende spirituelle Trägheit zu überwinden. Eine mythische Wahrheit schwingt in jeder Zeit mit, doch ihr Echo ruft uns von jenseits der Zeit. Mittelalterliche und fantastische Bildsprache sind schlichtweg wirkungsvolle persönliche Ausgangspunkte, um diese Kommunikationsform zu erschließen.
Wir zeigen euch hier das schicke Cover-Artwork und die Trackliste zu POISON RUÏNs neuem Album.

- Intro
- Lily Of the Valley
- Hymn from the Hills
- Eidolon
- Howls From the Citadel
- Pilgrimage
- Guts (Lay Your Self Aside)
- Turn To Dust
- Puzzle Box
- Serpent’s Curse
- Sleeping Giant (Interlude)
- Crescent Sun
- The Standoff
Mehr zu Poison Ruïn
| Band | |
|---|---|
| Stile | Punk Rock |
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Florian Schörg
































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