A Dying Planet - When The Skies Are Grey

Review

Soundcheck September 2021# 20

Zwei Bandherzen schlagen in A DYING PLANET. Das Kollektiv der Mitglieder der Bands ZERO HERO und SUN CAGED haben nach ihrer Debüt-EP „Facing The Incurable“ mit „When The Skies Are Grey“ ein neues Werk in der Pipeline. Der atmosphärisch -progressive Sound der Musiker ist keine schnelle Kost, die man mal eben so verspeisen kann. An dem Brocken, den A DYING PLANET liefern darf und muss etwas länger geknabbert werden.

A DYING PLANET: Im Schwebezustand

Mit einem durchdringenden Gitarrenintro entfaltet „When The Skies Are Grey“ seine Wirkung, gefolgt von den sanftgehaltenen Vocals. Was anfangs mit seichteren Tönen beginnt, baut sich über die Länge immer weiter auf und badet sich im letzten Drittel in saftigen Riffs und einem stabilen Groove.

A DYING PLANET bauen ihre oft überlangen Songs aus einem Gerüst tonaler Feinheiten die gespickt sind mit Rhythmuswechseln und  tiefgehenden Sangespassagen. An die Hand genommen von der Stimme Paul Adrian Villarreals im Schwebezustand zwischen erdigem und luftigen, nicht greifbarem Klängen.

„When The Skies Are Grey“: Verträumte Tiefgründigkeit

Geht es mal etwas kantiger und griffiger zu Sache, wie bei „Honoring Your Name“ ziehen die Vocals wieder alles glatt und holen einen wieder zum Kernpunkt zurück. Mit dem dem 15-minütigem „Embrace“, welches das längste Stück der Veröffentlichung darstellt, setzen die progressiven Musiker, „When The Skies Are Grey“ die Krone auf. Verträumte Sequenzen und ein vordergründiges Drumplay sorgen für eine besondere Stimmung, die in diesem Fall, fast düster wirkenden Gesangspassagen hauchen dem Song genau diese Tiefgründigkeit ein, die es braucht. Einfach abgrundtief schön.

Mit „A Fahther´s Love“ verabschieden sich A DYING PLANET und schieben mit elektronischen Spielereien nochmal ordentlich die dunklen Wolken herüber. Auch wenn der Refrain etwas zu überladen wirkt, ist dies nur ein kleineres Manko an dieser Platte.

A DYING PLANET: Entfaltung durch Zeit

„When The Skies Are Grey“ hält sich auf seiner Spiellänge stehts im oberen Niveaubereich, muss jedoch einige Abstriche vertragen, da es sich hierbei eindeutig um ein Portfolio handelt, welches nicht sofort greifbar und zugänglich für das Ohr ist. Mit Zeit und Geduld entfalten A DYING PLANET sich hier aber vollends. Beides braucht es aber auch unbedingt, damit diese Platte die Anerkennung erhält, die sie verdient.

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10.09.2021

It`s all about the he said, she said bullshit.

Der metal.de Serviervorschlag

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