Ævangelist - Matricide In The Temple Of Omega

Review

KURZ NOTIERT

Um die US-amerikanischen „New Age Death Metaller“ (Selbstbezeichnung) ÆVANGELIST steht es seit Dezember 2018 nicht mehr ganz so gut: Gitarrist, Bassist und Schlagzeuger Matron Thorn steht unter Verdacht der Vergewaltigung; daraufhin geben Sängerin, Saxophonistin und Cellistin Ascaris sowie Matron Thorn selbst unterschiedliche Auskünfte darüber, ob und wie es mit der Band weitergeht. (Hier gibt es ein paar wenige Infos dazu.) Kurz bevor das alles passierte – im November 2018 – veröffentlichten die beiden jedoch noch das fünfte Album „Matricide In The Temple Of Omega“ (und nach „Heralds Of Nightmare Descending“ das zweite im Jahr 2018).

Darauf ist bei ÆVANGELIST alles beim Alten geblieben, noch immer kombinieren die beiden Köpfe darauf ihr Death-Metal-Fundament mit Black Metal, Experimental-Zeugs, Ambient und Noise, woraus sich eine esoterisch-okkulte Atmosphäre ergibt. Diese Atmosphäre ist dann zwar auch sehr dicht – Lob dafür! –, aber wie für bisher eigentlich jedes Werk der Band gilt auch hier: ganz schön anstrengend, dass da in immerhin 64 Minuten Laufzeit nicht ein einziger Part bei rumkommt, der irgendwie vernünftig hängenbleibt. Nur für Experimental-Fetischisten und Leuten, denen Schnickschnack wie Melodien oder durchschaubare Strukturen egal sind. Aber wie gesagt: Atmosphäre können die verantwortlichen MusikerInnen, und Fans haben sie schließlich auch – die bekommen hier, was sie erwarten.

15.02.2019

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