Dead Letter Circus - Dead Letter Circus

Review

Galerie mit 13 Bildern: Dead Letter Circus - Euroblast Festival - The Ninth Coming

DEAD LETTER CIRCUS begleiten mich schon seit einigen Jahren. Das letzte Mal saß ich in ihrer Gesellschaft in Gestalt von „The Endless Mile“ in meiner Wohnung auf dem Fußboden. Heute sitze ich mit den progressiven Australiern und ihrer, nach der Band benannten, Platte „Dead Letter Circus“ hinter dem Steuer meines Autos. Kaffeebecher sicher und griffbereit in der Halterung. Bereit für einen Crash-Test mit dem neuen Rohling aus Down Under.

„Dead Letter Circus“ symbolisiert keinen Neustart

Eigentlich vermutet man bei einem self-titled Release ein Debüt, eine Visitenkarte oder zumindest einen Neuanfang. Bei DEAD LETTER CIRCUS ist es keines davon, wissen die Virtuosen bereits auf eine 13-jährige Bandhistorie zurück zu blicken. Nein. Bei DEAD LETTER CIRCUS hat dieses Werk viel mehr malerisch und symbolisch betrachtet die Aufgabe eines Unterstrichs. Denn hiermit wird ganz einfach das musikalische, schillernde Spektrum der Band doppelt und dreifach unterstrichen. Fett unterstrichen.

DEAD LETTER CIRCUS: Unterstreichen ihre Energie

Von einem sehr eingängigen „The Real You“, welches mit einer extrem-catchy Hookline aufwartet bis zu einem etwas vertrackter aufgebautem „Change“ verbindet die Band ihren feingliedrigen Sound mit Lyrics, die eine Bandbreite von der aktuellen Klima-und Umweltsituation bis hin zu persönlichen Unsicherheiten und mentaler Krankheiten aufweist. Dabei immer die Waage haltend zwischen emotionaler und energetischer Intonation.

Die Songs sind leicht zugänglich, entwickeln dennoch durch ihr anspruchsvolles Storytelling einen sphärischen Tiefgang. Sich Kim Benzie’s Lyrics und Vocals zu entziehen scheint einfach schier unmöglich. Hier wird nicht belanglos an der Oberfläche gekratzt. Was der Fronter singt, sitzt und trifft tief.

Folgerichtig liefern mir DEAD LETTER CIRCUS heute die perfekte Begleitung am Steuer, liefern poppigen Prog, bei dem der eigene, qualitative Anspruch der Australier nicht verloren geht. Vielmehr wissen Benzie und seine Mannen auch diesmal zu beweisen, was für einen weiten Spielraum progressiver, alternativer Sound hat und in diesem toben sie sich unbeirrt und nahezu perfekt aus.

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12.10.2018

It`s all about the he said, she said bullshit.

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