Deadweight - Origins Of Darkness

Review

DEADWEIGHT kommen aus Birmingham und bringen nun ihr erstes Album auf den Markt. Was uns mit „Origins Of Darkness“ erwartet ist eine brutale Death-Metal-Keule, die von Breaks und vertrackten Arrangements nur so strotzt. Ihr könnt es von mir aus auch „progressiv“ bezeichnen, ich würde da eher vom technischen DM sprechen, um den eigentlichen Sinn des Wortes „progressiv“ nicht Ad Absurdum zu führen. Die Musik auf diesem Silberling haben wir doch in ähnlicher Ausführung oft genug zu hören bekommen.

In diesem Fall ist die vorhandene Technik zugleich die größte Stärke, aber auch die größte Schwäche des Materials. Viel zu oft verheddert man sich in teils disharmonischen Rhythmen und Melodien, oder man fängt gewisse Ideen umzusetzen und bricht sie in dem Moment ab, wo sie sich gerade angefangen haben richtig zu entfalten. Manchmal ist weniger doch eben etwas mehr. Es gibt aber auf der anderen Seite jede Menge lichte Momente, die diese Scheibe ungemein aufwerten und von einem vernichtenden Urteil retten.

Immer wieder sickern starke Riffs durch, sowie das eine oder andere leicht an Azagthoth erinnernden Soli. Generell ist man auf diesem Silberling stets um Abwechslung bemüht. Der Sänger schreit und grunzt sich in verschiedenen Tonlage durch die Scheibe, ohne ihr jedoch einen markanten Stempel aufdrücken zu können. Jede seiner verwendeten Stimmlagen ist leider purer Standard. Die Vermischung dieser verfehlt daher das Ziel, dieses Material aus der mittlerweile unglaublich großen Masse der ähnlich gearteten Veröffentlichungen hervorzuheben.

Nichtsdestotrotz ist „Origins Of Darkness“ keineswegs schlechter als ein durchschnittliches Produkt aus dieser Sparte. Wenn man sich da teils aufs Wesentliche konzentriert hätte, und auf die eine oder andere Spielerei verzichtet hätte, dann hätte man auch mehr rausholen können. Bei manch einem Stück fehlte lediglich ein Killerrefrain, oder ein passende Wendung innerhalb des Stückes, um daraus einen richtig coolen Song zu machen. Somit klingt das Ganze trotz zahlreicher guter Ideen viel zu oft ermüdend und größtenteils unspektakulär. Da ist noch reichlich Luft nach oben.

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27.04.2008

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