Diary of Dreams - Amok

Review

Galerie mit 9 Bildern: Diary Of Dreams auf dem Mera Luna Festival 2016

Ein wenig schleierhaft ist mir die Veröffentlichungspolitik von Adrian Hates. Nach der letztlich veröffentlichen Maxi-CD „O‘ Brother Sleep“ nun noch einmal eine selbige an die Öffentlichkeit zu bringen, und das kurz vor der Veröffentlichung des langerwarteten neuen Albums, mag sicherlich für Publicity sorgen – ob es der Fan versteht, sei dahin gestellt. Besonders da das Titlestück „Amok“ nicht wirklich als herausragende Leistung gewertet werden darf. Sicherlich hat man auch hier wieder den typischen Diary of Dreams-Stil ansetzten können, irgendwo zwischen altem Dark Wave und neuem Future-Pop schafft es Adrian immer noch mehr Herz und Seele in eine solches Stück zu legen, als das Gros der gesamten Szene, dennoch mangelt es dem Lied an der Leidenschaft und der stillen Nachdenklichkeit der vorherigen Stücke. Danach gibt es Remixe zu hören, die alle im angepassten Disco-Dance-Gewand daherkommen. Ein wenig beginnt man sich schon zu fragen, warum Diary of Dreams unbedingt ihr Heil im Zeitgeist suchen müssen. Dennoch, alle drei Remixe sind gelungen und entwickeln eine Energie, die den meisten Tanzflächenfüller der bekannten Soundtöter fehlen. AMOK zeigt, wie gut man solcherlei Musik produzieren kann und macht gespannt auf das kommende Album – zugleich schleichen sich allerdings auch Zweifeln ein, ob dies wirklich der richtig Weg für Diary of Dreams ist. Man wird es spätestens mit FREAK PERFUME erfahren …

05.06.2002

Interessante Alben finden

Auf der Suche nach neuer Mucke? Durchsuche unser Review-Archiv mit aktuell 31878 Reviews und lass Dich inspirieren!

Nach Wertung filtern ▼︎
Punkten
Nach Genres filtern ►︎
  • Black Metal
  • Death Metal
  • Doom Metal
  • Gothic / Darkwave
  • Gothic Metal / Mittelalter
  • Hardcore / Grindcore
  • Heavy Metal
  • Industrial / Electronic
  • Modern Metal
  • Pagan / Viking Metal
  • Post-Rock/Metal
  • Progressive Rock/Metal
  • Punk
  • Rock
  • Sonstige
  • Thrash Metal

Diary of Dreams auf Tour

24.04. - 25.04.20PLAGE NOIRE Festival 2020 (Festival)Fields Of The Nephilim, Schandmaul, Diary of Dreams, Assemblage 23, Funker Vogt, Das Ich, Heldmaschine, Future Lied To Us, Adam Is A Girl, Any Second, Front 242, L'ame Immortelle, Joachim Witt, Deathstars, SITD, Spetsnaz, Stahlmann, Aesthetic Perfection, Melotron, Vogelfrey, Sono, Vanguard, Seelennacht, Steril und NightNightFerienpark Weissenhäuser Strand, Wangels
25.07. - 26.07.20Amphi Festival 2020 (Festival)VNV Nation, Eisbrecher, Oomph!, The Birthday Massacre, Diary of Dreams, Suicide Commando, Solar Fake, Mesh, Aesthetic Perfection, Zeromancer, She Past Away, Letzte Instanz, SITD, In strict confidence, Stahlmann, Nachtblut, Frozen Plasma, Rome, Heldmaschine, Empathy Test, Sono, Cat Rapes Dog, Dupont, Sturm Café, Scarlet Dorn, Chemical Sweet Kid, Jadu, V2A, Wisborg, The Foreign Resort, Joy Division Undercover, Der Fluch, Johnny Deathshadow, Schwarzschild, Bragolin Alienare, Perfection Doll, Minuit Machine und RroyceTanzbrunnen, Köln

1 Kommentar zu Diary of Dreams - Amok

  1. Anonymous sagt:

    Vergesst das, was ihr hier zu hören bekommt ! Das Album ist GANZ anders (naja, nicht ganz aber SEHR triffts 😉 ) Das neue Album hat 4 \\\"Dancefloortracks\\\", der Rest ist pure Emotion und tiefgreifende Gesanges – und Lyrikkunst ! Wer gedacht hat, DoD wird Mainstream, der irrt sich gewaltig ! Wer aber gehofft hat, er bekommt Lieder wie Butterfly:Dance oder Chemicals bekommt ziemlich wenig fürs Geld ( Bei Freak Perfume). Die Single hier ist für solche Fans sicher das Geld wert.

    7/10