Earthcorpse - The Taste Of Sin

Review

1989 gründeten drei Mitglieder von Insurrection diese Band mit dem vielsagenden Namen Earthcorpse. Welche Metalspielart hier aufgefahren wird, dürfte damit klar sein. Damals noch bei Peaceville Records, kam nach dem Labelwechsel der Stilwechsel in Richtung Death-Metal. Man sieht sich selbst als Combo im Stile der alten Paradise Lost / My Dying Bride Alben, eine Mischung aus Doom- und Death-Metal mit melodiösem Anspruch, jedoch ganz bewußt ohne die obligatorischen Elemente des soften D.M., will sagen: Frauengesang, Keyboards und so weiter haben hier keine Chance. Man will den puren Metal zelebrieren, und dies gelingt auch in weiten Teilen recht ansprechend. Positiv ist auf jeden Fall das aufwendige und intelligent gestaltete, geradezu farbenfrohe und schrille Booklet zu erwähnen, welches sich hinter dem sehr spartanischen und düsteren Cover verbirgt, welches durchaus auch eine Dark Funeral Scheibe zieren könnte. Da hat man sich wirklich Mühe gegeben, denn die Bilder stehen in engem Verhältnis zum Inhalt der Texte, so daß man zum Nachdenken durchaus angeregt wird. Alles in allem doch vielversprechend in den Ansätzen. Weiter fällt mir jedoch nichts zu diesem Album ein, es ist einfach zu durchschnittlich.

12.10.1999

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