En Velours Noir - Else

Review

En Velours Noir ist das zweite Projekt von Luigi M. Menella, und nachdem Furvus mich nicht gerade in Begeisterungsstürme versetzen konnte, war die Erwartungshaltung bezüglich „else“ nicht gerade hoch. Während Furvus sich in so ziemlich allen bekannten Dark Wave-Klischees verloren hat, kann En Velours Noir allerdings keiner Schublade zugeordnet werden. Die hier dargebotene Mischung aus Klavier/Orgel/Synthesizer, etwas Schlagwerk und dem verhallt aufgenommenen, tenorartigen Gesang von Herrn Menella ist schon recht seltsam, so daß sich beim Hören ständig eine Art Dean Martin auf LSD in einer dieser amerikanischen, rosaroten 50er-Jahre-Komödien als Assoziation aufdrängt, bei dessen Gesangseinlage gleich eine völlig zugedröhnte Doris Day im pinkfarbenen Bunny-Kostüm um die Ecke schwebt. „else“ vermittelt eine sehr eigentümliche Atmosphäre und ist derartig mit Kitsch überladen, daß es schon fast wieder gut ist. Eine uneingeschränkte Empfehlung kann ich nicht aussprechen, aber wer auf der Suche nach etwas Unkonventionellem ist, kann sich mit den unter www.beyondprod.com/BeyMain.htm erhältlichen Hörproben selbst einen Eindruck schaffen.

04.06.2001

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