Eternal Idol - Renaissance

Review

Oh, Fabio Lione macht doch wieder bei RHAPSODY OF FIRE mit? Ach nee, das ist ETERNAL IDOL, ein neues Projekt des wohl bekanntesten italienischen Musikers aus den Bereichen Symphonic Metal und Eurobeat. „Renaissance“ lautet der zweite Streich der Band, die sich nach dem BLACK SABBATH-Album von 1987 benannte. In Düsterdoom-Gefilde tauchen wir an dieser Stelle trotzdem nicht ab, es gibt das, was Lione am besten kann: symphonischen Metal mit ordentlich Pomp und Kitsch.

ETERNAL IDOL – of Fire?

Es hätte mich ehrlich nicht gewundert, wenn irgendwo auf dem Album eine Reminiszenz an vergangene Taten Liones zu finden wäre, denn auch mit „Renaissance“ begibt sich der Sänger mit seinen Bandkollegen und -kolleginnen nicht auf neues Terrain. Anstatt wirklich eine Wiedergeburt zu feiern, bleibt er in bekannten Gefilden. ETERNAL IDOL gehen dabei eine Spur poppiger und weniger überfrachtet zu Werke als es die letzten Werke von seiner Ex-Band und auch TURILLI / LIONE RHAPSODY taten. Dazu trägt auch der Gesang von Claudia Layline bei, mit welcher sich Lione bei ETERNAL IDOL den Posten am Mikrofon teilt, beziehungsweise auf „The Edge“ auch komplett übernimmt, was für eine gute Portion Abwechslung sorgt.

Nichtsdestotrotz macht „Renaissance“ Spaß zu hören. Diese Eingängigkeit steht ETERNAL IDOL nämlich ganz ausgezeichnet. Es braucht ja nicht immer den nächsten Filmscore-Brecher, um in diesem Genre glücklich zu werden. Das Fehlen der sonst für Lione typischen Ausflüge in den Operetten-Bereich fällt ebenfalls angenehm auf, da diese meist etwas penetrant-theatralisch wirkten. Stattdessen bekommt man einen Haufen ohrwurmige Refrains und wenig Ausreißer nach unten.

„Renaissance“ – die drölfzigste Wiedergeburt des Fabio Lione

Nein, wiedergeboren wird hier wahrlich keiner. Allerdings wird von einem Musiker, der in diesem Genre schon so derartig lange verwurzelt ist, auch keine radikale Neuorientierung mehr erwartet. Klar, einige Songs sind Genre-Standardkost und die obligatorische Ballade ist auch eher fad, aber Fans des Musikers und des Genres können bedenkenlos zugreifen.

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22.11.2020

Unguided we were, Unguided we will be.

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