Flowers Of Rust - Crude Exhibitions Of The Soul

Review

KURZ NOTIERT

Das US-amerikanische Einmann-Projekt FLOWERS OF RUST veröffentlicht mit „Crude Exhibitions Of The Soul“ sein zweites Studioalbum. Die Band ist als Post-Black oder Doom/Sludge zu finden, hat für dieses Album aber die passendere Beschreibung Depressive Atmospheric Black Metal gewählt. Das Intro „Eigengrau“ und der darauffolgende Titeltrack zeichnen dieses Bild ab Beginn. Vor allem die Vocals entstammen der ‚depressive‘ Ecke und sind beim Hören eine echte Herausforderung für jene, die sich in diesem Stil wenig heimisch fühlen. ‚Gollum‘ ist hier nicht nur eine Metapher. Musikalisch und beim Songwriting liefert FLOWERS OF RUST solide ab, ist aber auch keine Offenbarung. Über einige experimentelle und etwas schräge Stellen stolpert man noch, diese Ecken und Kanten haben aber durchaus ihren Charme. Auch bei den Melodien punktet „Crude Exhibitions Of The Soul“. Insgesamt bleiben Album und Band etwas für Underground-Fans. Die haben in der Schwemme von ähnlichen Projekten jedoch nicht gerade wenig Auswahl.

31.07.2026

headbanging herbivore with a camera

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