Fubar - Weltschmerz

Review

KURZ NOTIERT

F.U.B.A.R. haben letztes Jahr schon ihren dritten Lonplayer mit dem Titel „Weltschmerz“ bei F.D.A. Rekotz veröffentlicht. Jetzt wird die Scheibe von Give Praise Records neu als Vinyl aufgelegt. Laut dem Deutschen Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm ist Weltschmerz die „tiefe Traurigkeit über die Unzulänglichkeit der Welt“ und wird u.a. auch im Englischen und Niederländischen verwendet.

Fünf Jahre nach der letzten Veröffentlichung „Lead Us To War“ spielen F.U.B.A.R. nicht mehr ganz so kompromisslosen Old School Grindcore, sondern haben ihrem Sound melodiösere Parts und ruhigere Momente hinzugefügt. Das allerdings immer noch auf dem Boden des Grindcores, ganz in Punk- oder Hardcore-Gefilde driftet man nicht ab. Das ist ungewohnt und neu für die sonst so kompromisslosen Niederländer und auch noch nicht komplett durchdacht, aber nach 15 Jahren Bandgeschichte sei ja mal etwas Abwechslung erlaubt. So ist auf “Weltschmerz” etwa die Hälfte der Songs der neuen Ausrichtung angepasst, die andere Hälfte geht weiter kompromisslos nach vorne.

F.U.B.A.R. waren für drei Dinge bekannt, dreistimmigen Gesang, extreme Tempowechsel und sozialkritische Texte. Diese drei Trademarks wurden beibehalten und auch wenn die Niederländer schon bessere Veröffentlichungen hatten, so kommen Fans auch an „Weltschmerz“ nicht vorbei. Sei es mit der CD von FDA Rekotz oder dem Vinyl von Give Praise Records, derbe auf die Nuss gibt es immer noch.

18.03.2018

Schuld ist man immer nur selbst, alles andere ist Feigheit.

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