Infernäl Mäjesty - One Who Points To Death

Review

Fans von VENOM oder BATHORY werden an dieser Rumpelkapelle wohl kaum vorbeikommen. Die Rede ist von den Kanadiern INFERNAL MAJESTY, die nach langer Stille nun wieder zurück sind. Seit 1986 existiert die Band, der Durchbruch ist ihnen aber nie so richtig gelungen. Nach dem Millennium war es dann ein bisschen ruhig geworden um die thrashige Combo, die seitdem nur noch mit einem Re-Release ihres dritten Album aufwarten konnte. Warum aus der Truppe niemals was geworden ist, weiß keiner so genau. Sicherlich taten die ständigen Line-Up-Wechsel sowie diverse Plattenlabelrangeleien ihr Übriges. Auch mit ihrem neuen Album „One who points to death“ wird INFERNAL MAJESTY diesmal nicht der große Wurf gelingen. Schuld daran ist sicherlich ihre Festgefahrenheit in den Thrash-Death-Wurzeln der 80er. Das mag bei vielen noch hoch im Kurs stehen, die breite Masse lechzt aber dann doch nach mehr Innovation. Zu sehr sieht man sich in die Anfänge des Deathmetals zurückversetzt und viel zu oft sucht man nach den Höhenpunkten, die einfach nicht vorhanden sind. Handwerklich gesehen gibt’s natürlich eine Glanzleistung. Diese reicht aber bei weitem nicht mehr aus, um die wild zusammen gesetzten Songteile zu vertuschen. Auch die Produktion ist nicht unbedingt die Sauberste. Verwaschen und unsauber, wie zu Zeiten, in denen hochwertiges Recordingequipment noch rar gesät war, ist das Metalpublikum im Jahr 2004 doch einiges höherwertiges gewöhnt. Den Alteingesessenen mag das wohl gefallen, allerdings kennt man selbst von Undergroundstudios oft bessere Produktionen. Wie viele sich diesen Trip in die thrashigen Anfangszeiten des Deathmetals gönnen wollen sei dahingestellt. Sicherlich wird es noch einige geben, die neben VENOM oder BATHORY auch noch einigen anderen neuzeitlicheren Bands die Chance geben wollen. In diesem Fall kann sich ein Zugreifen durchaus lohnen. Alle anderen sollten es sich schon etwas genauer überlegen, ob sie sich ein Retroalbum zulegen wollen, das neben den aktuellen Highlights nur zum Verstauben verdammt ist.

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24.10.2004

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