Invisius - Changes

Review

Schon mit ihrer ersten Demo „Dying Souls“ wurden die Burschen von INVISIUS als einer der heißesten Newcomer Dänemarks gehandelt. Im Ansatz konnten sie dieses Versprechen mit ihrem Debütalbum „The Spawn Of Condemtion“ einhalten. Moderner melodischer Death Metal, der auch durch einige Thrash-Riffs bereichert wurde, aber nicht gerade durch große Innovation glänzen konnte. Mit „Changes“ kehrt die Band knapp zwei Jahre später inklusive kleiner Stilkorrektur ins Rampenlicht des Metalgeschehens zurück.

Kleine Stilkorrektur insofern, als dass sich der fünfköpfige Trupp inzwischen auch etwas in Richtung Metalcore bewegt. Nach wie vor fehlt es an Eigenständigkeit, dafür präsentieren sich INVISIUS aber als spielfreudige, leidenschaftliche Band und so werden eventuelle kleine Mängel durchaus egalisiert. MNEMIC dürfen immer noch im Vergleich genannt werden, genauso gut aber IN FLAMES. All das fällt einem ein, wenn die wuchtigen Songs von INVISIUS aus den Boxen knallen. Hohes Tempo, der ein oder andere überraschende, aber umso deftigere Break, fiese Moshparts und eine Fülle verspielter Leads halten „Changes“ durchgehend spannend. Immer wieder finden sich aber auch Momente der Ruhe, in denen INVISIUS, wie z. B. in „The Renaissance“, das Tempo gänzlich rausnehmen und mit sanften Melodien und ansprechenden Clean-Vocals für eine kurze Pause sorgen. Die ist auch bitter nötig, denn ansonsten könnte man auf dem Zweitling schnell außer Atem geraten. Dennoch, trotz inzwischen sehr vieler klar gesungener Parts und Refrains besticht das Album eher durch Härte und Geschwindigkeit.

Ob INVISIUS nun wirklich der große Dänemark-Export werden, wage ich irgendwie zu bezweifeln. Von dem Energiebündel „Changes“ könnten sich aber einige der Innovationsverweigerer aus dem Metalcore-Bereich was abschauen, denn auch ohne wirklich neue Ideen macht das zweite Album einiges her.

31.03.2012

Chefredakteur

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