Onslaught - Live Damnation

Review

Galerie mit 16 Bildern: Onslaught - Rockharz Open Air 2016

ONSLAUGHT starteten Mitte der 80er ihren kurzen Höhenflug im Fahrwasser von ANTHRAX, EXODUS, TESTAMENT und DEATH ANGEL. Dabei ist anzumerken, dass die Truppe, im Gegensatz zu ihren Mitstreitern, in England beheimatet ist, den Thrash Metal allerdings ganz Richtung Bay Area ansiedelte. Die Band kann auf vier Alben (2007 erschien das letzte Album „Killing Peace“) und drei EPs zurückblicken, welche, im Originalzustand, mittlerweile sehr gesuchte Schätzchen sind und bei so manchem Online-Warenhaus teuer gehandelt werden.

Warum ONSLAUGHT nicht so richtig durchstarten konnten ist fragwürdig. Mit ihrem brutalen, schnellen und vor allem wirklich gut anzuhörenden Thrash Metal hatten die Jungs ihre Anhängerschaft im Griff. Und das haben sie heute noch. „Live Damnation“, ein Tondokument, welches im vorigen Jahr auf dem Damnation Festival in Leeds aufgenommen wurde, zeigt, dass die Band noch immer Feuer und Flamme für ihre Mucke ist und ihre Fans genauso. Sänger Sy Keeler röhrt die Granaten der Combo wie „Killing Peace“, „Destroyer Of Worlds“, „Metal Forces“ oder die Übernummer „Power From Hell“ rotzfrech runter, überzeugt stimmlich in jeder Sekunde und lässt seine Vorgänger alt aussehen. Die Gitarren schrebbeln wuchtig aus dem Boxen und die Rhythmusfraktion Drums und Bass treiben die peitschenden Chords weiter voran. Anzumerken ist bei der Songauswahl, dass das Hauptaugenmerk auf die Stücke des letzten Albums „Killing Peace“ gerichtet wurde.

„Live Damnation“ ist eine coole Scheibe, keine Frage. Für diejenigen, die von ONSLAUGHT bisher noch nichts gehört haben, bietet das Teil einen guten Einstieg. Die-Hard-Fans haben die Scheibe eh schon, alle anderen Thrash-interessierten kann der Silberling auch ans Herz gelegt werden. Ansonsten kann man sich auch an den Re-Releases erfreuen, die im Handel erhältlich sind.

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21.09.2009

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