Path Of Destiny - The Seed Of All Evil

Review

Aus Thüringen kommen PATH OF DESTINY und liefern mit „The Seed Of All Evil“ ihr drittes Langeisen. Fünf Jahre hat es bis zum Nachfolger von „Dreams in Splendid Black“ gedauert. Mit einem neuen Gesicht an den Drums geht ist im bekannten Style mit schwarzmetallisch und symphonisch beeinflussten Melodic Death Metal zur Sache.

„The Seed Of All Evil“ – schwarzmetallisch und symphonisch beeinflusster Melodic Death Metal

Bereits seit 2007 existieren PATH OF DESTINY und nicht nur bezüglich des Gründungsjahres und der Herkunft gibt es Parallelen zu DESERTED FEAR. Christian Reinhard unterstützte DESERTED FEAR anfänglich bei Konzerten. „The Division Of A Spiral Synergy“ eröffnet das Werk mit genretypischen Tönen, in Richtung Ende werden die Gitarren auch mal rasend gespielt.

„Necromantic Storm“ übernimmt in Teilen die rasende Saitenarbeit, „Erased By Light“ bietet nicht mehr als Stangenware des Genres. „Endbringer“ erhöht das Tempo und schwarzmetallisch gespielte Gitarren sind zu vernehmen.

Mit einem Intro startet „As Stars Collide“, um in den bereits bekannten Sound überzugehen. Die kurze Phase an symphonischen Elementen geht fast unter. Erst in Richtung Ende ist die Orchestrierung etwas mehr zu hören. Allerdings haben sich einige schräge Pianoklänge mit eingeschlichen, die eher störend als bereichernd wirken.

„From Heaven They Fall“ gibt den Saiten etwas mehr Spielraum und wird leicht symphonisch angehaucht, ansonsten bleibt der Schuster bei seinen Leisten. „Kingdom Of God“ erhält eine Priese Black Metal, „March Of The Antichrist“ nimmt das Tempo runter und lässt eine dunkle, leicht doomige, Atmosphäre aufkommen. „Wave Goodbye To Sanity“ ist teilweise mehr beim Death Metal bevor es im bekannten Soundmuster mit „The Crown Of Creation“ dem Ende der Scheibe entgegengeht.

PATH OF DESTINY sind ein solider Genrevetreter

Melodic Death Metal ist nicht neu und gibt es fast wie Sand am Meer. PATH OF DESTINY liefern mit „The Seed Of All Evil“ einen sauber produzierten, soliden Genrevertreter ab, welcher in vielen Teilen vorhersehbar rüberkommt und wenig überraschendes Material beinhaltet. Songs wie „March Of The Antichrist“ bilden die Ausnahme. Primär bleiben PATH OF DESTINY auf dem sicheren Pfad und vermeiden Risiken oder Experimente. So wendet sich der Output an Genrefans, die neben den bekannten Acts noch weiteres Futter benötigen.

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28.06.2021

Ein Leben ohne Musik ist möglich, jedoch sinnlos

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