Prostitute Disfigurement - Embalmed Madness

Review

Jau, so macht das Spaß! Hatte ich bis vor kurzem noch den aktuellen Silberling „Left In Grisly Fashion“ in meinem Player auf Dauerrotation, werde ich nun flugs mit neuem bzw. altem Material der niederländischen Sickos PROSTITUTE DISFIGUREMENT bedient. Bei „Embalmed Madness“ handelt es sich nämlich um das Debütalbum aus dem Jahr 2001, welches wohl ziemlich zügig ausverkauft war. Daher wurde nun das Teil wieder veröffentlicht, mit neuem Artwork und fünf zusätzlichen Demosongs versehen. Die Burschen spielen brutalen Porn Grind Death Metal amerikanischer Prägung vom Feinsten und gehen dabei natürlich nicht gerade zimperlich zu Werke. Absolut heftig, schnell und ultratief, aber dabei technisch auch recht ansprechend, ist der Death/Grind von PROSTITUTE DISFIGUREMENT. Zumeist im Blastbeat Bereich angesiedelt, werden gekonnt auch midtempo Parts verwendet, auch das eine oder andere Break lässt aufhorchen. Dadurch macht die Musik noch mehr Laune. Die Vocals sind höllisch tief und brutal. Es werden unzählige Samples eingesetzt. Der damals noch eingesetzte Drumcomputer ist zwar als solcher hörbar, dies fällt allerdings nicht wirklich negativ auf. Im Vergleich zum aktuellen Longplayer „Left In Grisly Fashion“ sind die Songs etwas einfacher strukturiert und straighter. Der Sound ist ziemlich fett und druckvoll und passt damit hervorragend zur Musik. Fans von LIVIDITY, DEVOUREMENT oder BRODEQUIN dürften sich an dieser Scheiblette des Tulpenschlächterkommandos freuen. Geiles Geknüppel!

30.08.2005

Geschäftsführender Redakteur (Konzertakkreditierungen, News, Test Audioprodukte)

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