Retaliate - Dead In The Eyes Of Salvation

Review

Nach einem wenig verheißungsvollen Intro (uninspiriertes Klaviergeklimper im Regen) hatte ich eigentlich alles andere erwartet, als das was einem die Belgier RETALIATE vor den Latz knallen: Dampfwalzenattacken der Marke Bolt Thrower und Disbelief paaren sich mit tonnenschwerem Midtempo-Doom à la Crowbar, angereichert wird das ganze mit einem gehörigen Hardcoreeinschlag (Merauder, Hatebreed). Beim Betrachten der Bandpics wundert man sich dann, dass eben dieser Einschlag nicht hörbarer ausgefallen ist, denn die Belgier sind optisch schon dicke, böse, tätowierte Hardcore-Buben. Böse nach vorne gehen auch die beiden Sänger los – egal ob magenerschütterndes Gegrowle, tiefes Grindgrunzen, Todesröcheln oder Hardcoremäßiges Bellen – die beiden beherrschen eine breite Palette der gemeinen Grunzkunst.
Keine Frage, „Dead in the eyes of salvation“ tritt ziemlich in den Allerwertesten, live funktioniert das midtempolastige Material bestimmt noch besser, als auf der gut produzierten Debüt Mini-CD. Anspieltips: der Titeltrack und das gegen Ende immer zermürbendere „In Rapture“. Macht defintiv Lust auf den ersten Longplayer und verstärkte Livepräsenz in der kommenden Festivalsaison.

13.04.2005

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