Skelethal - Deathmanicvs Revelation

Review

Ob neumodischer Kram oder Oldschool-Verherrlichung, es ist einiges los in der Welt des musikalischen Schwer- und Leichtmetalls. SKELETHAL gehören zur Gruppe der Rückwärtsgesinnten (verdeutlicht auch der Songtitel „Death Returns“) und toben sich auf ihrer ersten EP „Deathmanicvs Revelation“ – wie es der Titel schon sagt – im Todessektor aus. Vor knapp zwei Jahren hat sich die Zwei-Mann-Combo aus Frankreich gegründet und noch im selben Jahr (2012) wurde das Demo „Morbid Ovation“ rausgehauen, auf dem schon zwei Songs der vorliegenden EP vorhanden waren („Putrefaction“ und „Death Returns“). Lustigerweise ist der Demo-Titeltrack besser als alles, was auf „Deathmanicvs Revelation“ zu hören ist.

Auf ein unspektakuläres Intro folgen sechs Lieder, von denen eins („Putrefaction“ – die Vocals machen Laune, vor allem, wenn Gui Haunting die Wörter in die Länge zieht) durch ein richtig gutes Hauptriff, ein weiteres („Deathmanicus Revelations“) durch einen starken Mittelteil und ein drittes („A Violation Of Something Sacred“) durch die thrashige Gitarrenarbeit auf sich aufmerksam machen. Das klingt nach einer annehmlichen 50/50-Ausbeute, da der Rest aber eher Standard ist und sich die Aha-Momente auf Passagen oder Nuancen beziehen, ist es im Endeffekt doch zu wenig, um richtig zu feiern.

Die allgemeine Marschrichtung, die zu schwedischem Death Metal der alten Schule schielt, gefällt natürlich, und ein Grundinteresse am Duo SKELETHAL ist ganz klar geweckt, nur vom Hocker gehauen hat mich das Teil noch nicht. Zudem ist der Sound trotz angenehm organischem Klangbild ausbaufähig, weil es so klingt, als wäre man beim Konzert, würde aber noch vor einer halb verschlossenen Tür stehen. Lasst uns rein SKELETHAL, habt noch ein paar mehr große Riff-Ideen und das erste Album kann richtig gut werden.

13.04.2014

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