SnakeyeS - Weclome To The Snakepit (EP)

Review

Hm, eine EP von einer Band namens SNAKEYES – dreimal dürft ihr raten, welche Assoziation mir da augenblicklich durch die Hirnwendungen zischte: Seven or eleven, snake eyes watching you aus „Ace Of Spades“ natürlich.

Haben sich die beiden Bandgründer, der Spanier José Pineda (SPHINX, Gitarre & Bass) und sein rumänischer Sänger Cosmin Aionita (9.7 RICHTER), also nach dem MOTÖRHEAD-Klassiker benannt? Oder vielleicht nach dem Song „Snake Eyes“ auf AXEL RUDI PELL’s Debütalbum „Wild Obsession“? Vielleicht mal auf den Titel der EP schielen…

Ok, sie heißt also „Welcome To The Snakepit“ – Schlangengrube, da war doch mal was? Richtig, ex-Gunner SLASH hatte doch mal ne Band die so hieß? Vielleicht in die Richtung? Na ja, egal, erstmal reinhören…

Und siehe da, alle Assoziationen liegen ziemlich daneben – SNAKEYES spielen auf ihrem Debüt „Welcome To The Snakepit“ lupenreinen Heavy Metal im Stile von JUDAS PRIEST bzw. dem Soloprojekt des Metal Gods, HALFORD, auch PRIMAL FEAR und BEYOND FEAR (die Ex-Band von Ex-Priest-Ersatz-Sänger Tim „Ripper“ Owens) haben im Sound ihre Spuren hinterlassen.

Die drei Songs der von José Pineda selbst produzierten EP (zusätzlich gibt es auf der Bandhomepage mit „Riding The Sentinel Into Hell“, einem Drei-Song-Priest-Medley, einen zum freien Download angebotenen JUDAS PRIEST-Tribut) brettern ordentlich nach vorne und bieten klassischen Stoff mit ansprechendem Gesang im Rob-Halford-Stil von Cosmin und einigen messerscharfen Gitarrensoli von Justi Bala und Santi Suarez, unterstützt von der tighten Rhythmusfraktion um José und Drummer Carlos Delgado. Am besten gefällt mir gleich der Opener „Time Of Dismay“, wobei die anderen Songs nur marginal schwächer sind.

„Welcome To The Snakepit“ macht Laune auf das in nicht allzu weiter Ferne anstehen Full-Length-Debüt von SNAKEYES, und kann von allen Fans der genannten Bands gefahrlos angecheckt werden!

18.01.2014

Der metal.de Serviervorschlag

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