Soul Demise - Thin Red Line

Review

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SOUL DEMISE haben mit ihren letzten paar Alben immer bei uns punkten können, und das wird sich jetzt – spoiler alert – auch hier nicht ändern. Die neue Platte „Thin Red Line“ verdient es aber natürlich, wie ihre Vorgänger auch schon, etwas detaillierter beleuchtet zu werden. Wie die Kollegen bei den Reviews zu „In Vain“, „Blind“, „Act Of Hate“ und „Sindustry“ schon angemerkt haben, wissen SOUL DEMISE nach so vielen Jahren Bandgeschichte und fünf veröffentlichten Alben natürlich, was sie tun. Umso verwunderlicher ist es, dass sie bis heute nicht wirklich einen sehr großen Bekanntheitsgrad erreichen konnten. Auffällig ist außerdem, dass seit dem letzten Album ganze sieben Jahre vergangen sind.

Das Warten dürfte sich für die Fans aber gelohnt haben, denn „Thin Red Line“ haut einem doch so einige Kracher um die Ohren. Bereits „Plagued By Fear“ besticht durch einen rasanten Einstieg, gefolgt von einem fetten Riff begleitet von Blast Beats. Wie bereits seine Vorgänger bietet aber natürlich auch dieses Album wieder die übliche SOUL DEMISE Palette von eingängigen Melodien, dem ein oder anderen Akustik-Teil, donnernden Riffs, groovigen Parts und aggressiven Vocals. Bei den Aufnahmen zum Album ging die Band übrigens etwas unkonventionell vor. In gleich drei verschiedenen Studios wurden die verschiedenen Instrumente bzw. der Gesang aufgenommen. Gemischt wurde dann sogar in einem vierten. Arbeitsteilung mal anders definiert.

Insgesamt ein wenig viel Gleichklang

Es wird hier nicht zum ersten Mal angesprochen, trifft aber auch hier wieder zu. Ein bisschen ähnlich klingen die Songs durchweg leider schon. Dabei variieren sie natürlich in sich trotzdem im Tempo und sind durch den Einsatz von Melodien und brutalen Parts auch abwechslungsreich, aber das tun sie alle mehr oder weniger auf die gleiche Art. Das ist natürlich nicht nur bei SOUL DEMISE der Fall und es ist ihnen nicht wirklich anzukreiden, sie hätten aber auch aus dem Trott ausbrechen und es mal anders machen können. Irgendwie ist es durch die sich wiederholenden Schemata ein wenig schwierig, über die gesamte Dauer des Albums die Aufmerksamkeit zu wahren. Trotzdem ein durchaus gutes Resultat, das man weiterempfehlen kann.

12.05.2017

headbanging herbivore with a camera

Der metal.de Serviervorschlag

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