Speedkiller - Midnight Vampire

Review

KURZ NOTIERT

Metal aus Südamerika hat bekanntlich einen speziellen Stil. Die Jungspunde von SPEEDKILLER führen diese Tradition fort und liefern nach zwei Jahren Bandexistenz mit „Midnight Vampire“ eine nette und unverblümte EP ab. Ganz nach Manier der guten, alten Zeit scheppern die drei los. Nach einem unbedeutenden Intro geben die Brasilianer mit „Nightspell“ ordentlich Gas. Zumindest versuchen sie es – stampfende Drums geben sich mit simplen Gitarrenriffs und dröhnendem Gegrowle die Klinke in die Hand. Viel Abwechslung mag nicht aufkommen bei den sieben Tracks, die „Midnight Vampire“ bietet. Die Songs rauschen durch und verursachen nur selten Adrenalinschübe und Höhenflüge. Klare Pluspunkte für SPEEDKILLER sind die rohe, kalte und dreckig klingende Produktion sowie die Seitenhiebe an musikalische Vorbilder wie beispielsweise Mystifier, die sich durch ihren Proberaum-Sound auszeichnen und mittlerweile Kultstatus erlangt haben. Daumen drücken für SPEEDKILLER und 20 Cent ins Phrasenschwein, denn: Was nicht ist, kann ja noch werden!

05.12.2020

„Sie werden verstehen, dass unser Schützenpanzerwagen MS0872 auf dem Gabentisch – auch in netter Form – nicht gerne gesehen wird.“ Loriot

Der metal.de Serviervorschlag

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