Still it Cries - A Dedication

Review

Eines ist klar, diese Truppe muss ihren Sitz in Finnland oder Schweden haben. Aber weit gefehlt, den STILL IT CRIES kommen direkt aus Düsseldorf und fühlen sich mit ihrem Debüt „A Dedication“ nur musikalisch mehr in nördlicheren Gegenden heimisch. Sie sind mitunter sogar ein kleiner Geheimtyp für diejenigen, deren prozentualer CD-Anteil sich auch mehr der skandinavischen Region zuteilen lässt. Zum einen hätten wir die Einflüsse aus alten SENTENCED Klassikern, sowie einer kleinen Prise von älteren ANATHEMA-Alben. Herauszuhören die wunderschöne melancholische Note die ausnahmslos jeden Zweifler in harmonischen Gewässern treiben lässt. Tonnenschwer und mit sehr ansprechenden Feinheiten gespickt kickt das Album knapp 50 Minuten lang und spiegelt die gute alte nordische Ungeschliffenheit in Perfektion und ohne jegliche Einschränkung 1:1 wieder. Der Sänger ist dabei sehr variabel in allen tiefen Gesangsstilen zuhause, hat Ausdrucksstärke und trifft sämtliche Parts taktgenau. Bei STILL IT CRIES sind ohne jeden Zweifels musikalisch begabte Jungs am Werk. Mit „A Dedication“ bringen STILL IT CRIES ein hochprozentiges musikalisches Gebräu unters Volk, das sich vor anderen Genrehighlights weder in Sachen Innovationsgeist, musikalischen Feinschliffs oder einfach nur in Bezug auf das geniale Songwriting sicherlich nicht verstecken braucht. Melodischer Deathmetal mit leichtem Gothic Touch und dazu noch eine gewaltigen Prise qualitativ hochwertiger Songs. Was will man mehr ? Hier geben STILL IT CRIES einen nahezu perfekten Einstand ab. Fazit: STILL IT CRIES haben sich die Messlatte mit „A Dedication“ sehr hoch gehängt. Für ein Debüt ist dieses Album mehr als gelungen weshalb ich das Album wirklich als sehr empfehlenswert betrachte.

23.10.2003

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7 Kommentare zu Still it Cries - A Dedication

  1. Anonymous sagt:

    Im Prinzip ist diese Scheibe, welche für den Innovationspreis nicht nominiert sein dürfte, ganz nett anzuhören. Wäre da nicht dieser weinerliche Leadgesang der Marke "untalentiert aber Gesangsgrundausbildung". Fürchterlich.

    6/10
  2. Anonymous sagt:

    Die beiden Probesongs verheissen recht angenehmen Gothic Metal, aber wo sich da der Melo Death verstecken soll kapier‘ ich echt net…

    6/10
  3. alarmist sagt:

    Die Songs sind ja echt nicht übel, nur wo steckt da der Death?

    6/10
  4. crippled fluffy catcat sagt:

    datt is goff metal und kein deff meddl, doofkopp!

    6/10
  5. silencer sagt:

    Ich habe auch die Deathriffs in den Previews vermisst, habe mir aber nu mal die komplette Cd angehört und muss sagen, das im Review echt nicht geheuchelt wird und es doch alles zutreffen ist was der Kritiker oben geschrieben hat! Hier und da kann man bestimmt was am Sound noch machen, ist eben ein Debüt und dafür echt fett und gelungen. Ich schließe mich der Meinung des Schreibers an, die variationen kann man eben nicht durch Previews hören, welche die Jungs da machen, dafür braucht man echt die kopletten Lieder.

    8/10
  6. diana vaughan sagt:

    Also,ich hab mir die CD bei der Release Party geholt und sie gehört mittlerweile zu einer meiner liebsten. Es ist mir völlig egal, was für eine Art Metal das ist. Fakt ist, dass ich selten so gefühlvollen Gesang gehört habe und live ist die Band auch der absolute Hammer!!!

    9/10
  7. Sylverblack sagt:

    Still It Cries bieten auf ihrem Debüt eine recht gelungene Mischung aus Gothic Metal und Melodic Death Metal, wobei je nach Song ein anderer Teil der Mixtur überwiegt. Frühe Sentenced kommen einem da in den Sinn und das ist gar nicht mal so weit hergeholt. Melancholisch – das ist das Wort, was alle Songs treffend beschreibt, durch die sehr traurigen klaren Vocals, die hochmelodischen Riffs und den oft langsamen Rhythmus bekommt die Musik leider einen leicht weinerlichen Touch, etwas mehr Aggressivität hätte hier wirklich nicht geschadet, mir persönlich ist der Gothic-Anteil einfach zu hoch. Die Produktion hätte auch besser sein können, gerade der Gesang hört sich doch ein wenig nach in-großer-Halle-aufgenommen an. Die Songs an sich sind recht abwechslungsreich, mit eingängigen Melodien gespickt und nett anzuhören. Mehr aber auch nicht. Kein Song des Albums sticht wirklich hervor, auch wenn kein Song schlecht ist, ein Hit fehlt einfach. Im Endeffekt bleibt zu sagen, dass man doch besser zum weitaus reiferen, aggressiveren und schlicht besseren Nachfolger ‚Take Leave‘ greifen sollte. Dort wurde der Gothic-Anteil deutlich runtergeschraubt, melodisch und melancholisch bleibt die Musik aber trotzdem. Außerdem sind dort Gesang, Instrumente und auch das Songwriting viel ausgereifter. ‚A Dedication‘ bekommt 7 Punkte. Knapp.

    7/10