Stoneman - How To Spell Heroin

Review

Galerie mit 22 Bildern: Stoneman - Geil und Elektrisch Tour 2018

Männer die Mascara tragen und sich die Haare schwarz färben, Künstlernamen der Marke Mikki Chixx und eine Mischung aus Metal, Gothic und Industrial. Ja, mit diesen Düsterboybands lässt sich tatsächlich immer noch Geld machen, wenn man mal schaut, wie viele Bands aus dieser Richtung wie Pilze aus dem Boden schießen.

Natürlich gibt es auch hier nichts zu meckern! Das Werk ist super produziert, die Aufmachung der CD ist edel und die Musiker beherrschen ihre Instrumente. Hinzu kommt ein Sänger, der zwischen verzerrtem „Kreischen“, Sprechgesang und tiefem Bass wechselt. Dieser ist natürlich der Blickfang der Band, ein ganz süßes Schnuckelchen, der vermutlich durch einen bloßen Furz schon mehr Mädchenschlüpper nass machen könnte, als Ottfried Fischer in seinem ganzen Leben je gesehen hat.
Die Songs folgen dabei meist den selben Strickmustern, wie man sie von den finnischen Größen dieses Genres kennt: eingängige, simple Strophen, Augenmerk auf dem Refrain, der natürlich so catchy wie möglich gehalten ist und bei STONEMAN in der Schnittmenge der 69 EYES, MARYLIN MANSON und den SISTERS OF MERCY liegt.

Alles toll, oder? Naja, eigentlich nicht. Man merkt dieser Scheibe einfach an, dass es ein Produkt und eben kein liebevoll entwickeltes Stück Musik ist. Hier ist wirklich alles bis in die letzte geelige Haarsträhne auf Erfolg getrimmt und da es im Zweifelsfall, wenn ich diese Art von Musik hören möchte, weitaus bessere, nämlich oben erwähnte Alternativen gibt, sehe ich irgendwie keinen Sinn, sich diese Platte zuzulegen! Nur für Fans!

09.09.2007

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