The Blackout Argument - Munich Angst

Review

Mit THE BLACKOUT ARGUMENT machen sich fünf Jungs aus München auf, es dem FC Bayern gleich zu tun und die Republik auf Jahre hinaus zu dominieren.
Was bei den Kickern vom FC Gernegroß hoffentlich bald ein Ende findet, sollte THE BLACKOUT ARGUMENT durchaus irgendwann gelingen.

Mit ihrem rockigen, „Straightforward-Melodic-Hardcore“ können die Herren bei mir schon mal fleißig Punkte sammeln. Mag zum einen daran liegen, daß die Jungs erstens absolut wissen, wie man große Melodien in mitreissende, aggressive Songs verpackt, zum zweiten klingen die Kerle schon sowas von abgezockt und man hört ihnen ihre Herkunft absolut nicht an. Will heißen, man braucht sich überhaupt nicht vor der angeblich übermächtigen Konkurrenz aus den USA zu verstecken.

Als Referenz zum auf „Munich Angst“ zelebrierten Sound, fallen mir spontan die alten Straight Edge Helden von TURNING POINT ein, deren Sänger ein ähnlich klingendes Organ besaß, wie Sinan Akilli von TBA. Auch „modernere“ Bands wie BILLY TALENT oder FUNERAL FOR A FRIEND haben bei TBA Spuren hinterlassen. Hier wird zwar der melodische Hardcore nicht revolutioniert, doch setzen THE BLACKOUT ARGUMENT eine starke Duftmarke. „Munich Angst“ macht also definitv Lust auf mehr Material von den Münchnern, welches dieser Tage mit der zweiten EP „Munich Valor“ erscheinen soll. Freunde von oben genannten Bands können hier auf jeden Fall blind zugreifen.

22.04.2007

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