The Blackout Argument - Remedies

Review

THE BLACKOUT ARGUMENT haben sich eine Tradition geschaffen, denn wie bei ihrem Debütalbum „Decisions“ gab es im Vorfeld eine EP. Diesmal nannte sie sich „Smile Like A Wolf“ und erschien im Sommer vergangenen Jahres zum kostenlosen Download, nun hat man mit „Remedies“ nachgelegt und allzuviel hat sich am Sound der Münchener nicht geändert.

Das hohe Niveau des Vorgängers kann, so viel sei schon verraten, auch auf dem Zweitwerk gehalten werden. Eins hat sich aber doch geändert, die Songs wirken ähnlicher und fügen sich alle fest zu einer Masse zusammen, was ein wenig auf Kosten der Abwechslung geht. Im Grunde ist das nicht verkehrt, denn so zieht sich ein roter Faden konsequent durch das Album und man kommt nicht in die Verlegenheit, sich zu fragen, was beispielsweise eine Ballade auf einem THE BLACKOUT ARGUMENT-Album verloren hat.

Zwar keine Balladen, dafür aber nach wie vor viele Refrains, die tierisch ins Ohr gehen. Hier und da, schielt trotz der recht gleichförmigen Art, ein Highlight um die Ecke. Erstes wäre „Dead But So Alive (Wild Oat)“, dessen Refrain sich einfach nicht mehr aus meinem Gedächtnis vertreiben lassen will. Ein weiteres gutes Beispiel für die Qualitäten THE BLACKOUT ARGUMENTs wäre da noch „Treasure Chest, Confidental (Gorse)“, der die Aggressivität der Jungs gekonnt mit radiotauglichen und sehr angenehmen klaren Vocals verbindet – großartig. Dank dieser beiden, für mich mit wirklichem Hit-Potenzial ausgestatteten Songs, hat man einem guten Album noch ein Sahnehäubchen aufgesetzt.

Für Freunde von THE BLACKOUT ARGUMENT führt ohnehin kein Weg an „Remedies“ vorbei, aber auch der ein oder andere Neu-Hardcore-Fan sollte sich diese Band zu Gemüte führen. Wenn die Münchner es bisher noch nicht waren, so haben sie spätestens mit „Remedies“ unter Beweis gestellt, dass sie im weltweiten Kampf um den Hardcore-Thron durchaus oben mithalten können. Wirklich gute Platte!

05.02.2009

Chefredakteur

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