The Kandidate - Facing The Imminent Prospect Of Death

Review

Als Jacob Bredahl  damals HATESPHERE nach deren 2007er-Album “Serpent Smiles And Killer Eyes“ verließ, waren viele Fans der Band erst mal ziemlich perplex, immerhin war Bredahl seit ihrem Debut dabei. Doch das Karussell dreht sich bekanntermaßen weiter, und HATESPHERE fanden einen Weg, ohne Bredahl weiter zu machen. Er selbst konzentrierte sich daraufhin kurzum um sein neues Baby, welches auf den Namen THE KANDIDATE hört. 2009 erschien die erste Platte des Quartetts, auf dem ein Bastard aus Groove/Thrash Metal und Hardcore zelebriert wurde. “Until We Are Outnumbered“ gefiel mir wirklich gut. Die Musik war authentisch und intensiv und ging richtig schön nach vorne. Umso gespannter war ich auf den Nachfolger, welcher mir nun mit “Facing The Imminent Prospect Of Death“ vorliegt.

Bereits beim Opener wird klar, dass THE KANDIDATE kein Stück an Intensität eingebüßt haben, die Produktion ist druckvoll und modern und prescht mächtig aus den Boxen. Ein schöner erster Eindruck, auch wenn mich das langsam gehaltene Stück “Death“ nicht wirklich überzeugen kann. Kein Problem, weiter geht’s mit “Beyond The Mind, Sleep You’ll Find“ und “One And Alone“. Hier wird zwar das Tempo etwas angezogen, doch irgendwie will der Funke nicht so recht überspringen. Die Songs werden immer wieder durch langsame Passagen ausgebremst und wollen nicht so recht mitreißen. Auch bei den nachfolgenden Tracks ändert sich das nicht wesentlich. Immer wieder schleichen sich unnötige, langsame Zwischenteile in die ohnehin schon langsam gehaltenen Kompositionen. Es ist, als hätten die Dänen vergessen, die Handbremse zu lösen. Mit Thrash Metal hat das wenig zu tun, was prinzipiell ja auch nicht wirklich schlimm ist, aber “Facing The Imminent Prospect Of Death“ ist insgesamt einfach sehr eintönig und kaum innovativ. Handwerklich geht die Chose natürlich schon schwer in Ordnung, hier sind ja auch schließlich keine Anfänger am Werk. Aber die Klasse des Debuts erreicht dieses Album nicht.

Wer interessiert ist, darf hier sicher ein oder sogar zwei Ohren riskieren, aber man sollte sich einfach nicht zu viel von dieser Scheibe erwarten. Es ist ein solides Hardcore-lastiges Werk mit netten gelegentlichen D-Beat einlagen, nicht mehr und nicht weniger.

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17.01.2012

Der metal.de Serviervorschlag

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