The Wörst - Diary In The Sea

Review

THE WÖRST wollen keine perfekte Musik machen. Sie wollen Musik produzieren, die ihnen Freude macht und die live gut rockt. Das sind ihre eigenen Worte. Dementsprechend gestaltet sich ihre neue Demo „Diary In The Sea“.

Da wird traditioneller Heavy Metal mit dynamischen Rock’n’Roll gemixt und Songs mit straighten Strukturen, einfachen Riffs und eingängigen Hooklines erschaffen. Großartige Reißer finden sich auf „Diary In The Sea“ wohl nicht, doch schlecht sind die Kompositionen ebenfalls nicht. THE WÖRST haben fette Groover wie „Code Of Conduct“ oder „Diary In The Sea“, zielgerichtete Headbanger wie „Heart In Your Hand“ und „I Will Follow“ oder auch mal einen tiefgründigeren und atmosphärischen Mid-Tempo-Track („Fate“) am Start. „The Colonies“ verbindet deutliche Maiden-Einflüsse mit dem rockigen Markenzeichen der Bochumer und bei der Selbstvorstellung „We Are The Wörst“ in Motörhead-Spielart verulken sie den Metal so ein bisschen. Eine etwas progressive und vielschichtige Note bekommt der lange Schlusstrack „One Day Off“ verpasst. Also Abwechslung ist genügend vorhanden.

Auch wenn THE WÖRST selbst sagen, dass bei ihnen nicht alles glattpoliert wird, kann ich auf der Demo keine technischen Fehler feststellen. Die instrumentelle Leistung und auch die Abmischung gehen völlig in Ordnung. Und Sänger Axel Schunder hat eine ausdrucksstarke Stimme in mittlerer Lage mit leicht rauhem Unterton, die den Songs sogar eine Charakteristik aufdrückt.
Auch das Songwriting ist solide. Man findet auf „Diary In The Sea“ sicherlich nichts, das es nicht schon gegeben hätte. Aber das Quintett aus dem Ruhrpott hat durchaus ein Händchen für Melodien und gelungene Konstrukte. Man hat das Gefühl, dass den Musikern ihre Arbeit richtig Spaß macht. Und ich glaube nicht, dass sie ihr kompositorisches Potential schon voll ausreizen.

Ich kann mir schon gut vorstellen, dass die Songs live noch etwas besser fruchten, aber auch die Demo „Diary In The Sea“ ist für Fans des traditionellen Heavy Metal schon mal ein Reinhören wert. Sie ist für 6 Euro über den Mail-Kontakt auf der THE WÖRST-Homepage zu beziehen. Unter www.myspace.com/theworstgermany gibt es auch Hörproben.

12.03.2009

Der metal.de Serviervorschlag

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