Theriomorphic - Enter The Mighty Theriomorphic

Review

Liebe Leser und Leserinnen, hört am besten sofort auf zu lesen und surft ohne Umwege auf die Homepage dieser 1997 gegründeten, aus Portugal stammenden Truppe. Worte können viel sagen, blasen einen aber nie mit einer solchen Wucht an die Wand, wie es Musik vermag. Und zwar vor allem dann, wenn alles dermaßen passt wie auf THERIOMORPHICs fast selbstbetiteltem Debüt.
„Enter The Mighty Theriomorphic“ – eine äußerst treffende Umschreibung für das, was einen erwartet. Fett, fetter, THERIOMORPHIC! Und das nicht nur auf die Produktion bezogen, sondern in allen Belangen! Die Südeuropäer wildern zwar quer durch den Death Metal-Wald (und mitunter über seine Grenzen hinaus), aber was bitte ist schöner als eine Todesbleivollbedienung, die zwar Innovation klein schreibt, dafür aber mit einem Abwechslungsreichtum und einer Frische aufwartet, wie man sie im europäischen Underground seit der letzten KRONOS auf eine solch überraschende und unerwartete Weise nicht mehr geboten bekommen hat?!?
Hier ist für jeden etwas dabei: für Freunde der Zügellosigkeit alter HYPOCRISY, für Liebhaber schwedischer Twin-Guitar-Attacken, für Anbeter ausgefeilter Melodien, für Verfechter monströser Riffwände a la AMON AMARTH, für Fans technischer Kabinettstückchen, für Anhänger des Brachial-Stakkatos, für Sympathisanten der kompromisslosen Auf-die-Fresse-Taktik, für Gefolgschafter der majestätisch-ausschweifenden Brutalität der Marke BEHEMOTH und sogar für Thrash-Griffbrett-Fetischisten bzw. Schwarzmetallraserei-Junkies. THERIOMORPHIC sind ein Paradebeispiel für hörbaren Spaß an der Sache, für technisch höchst versierte Mucker, für durchdachtes Songwriting, für einen funktionierenden und homogenen Mix diverser Stilistiken, kurz gefasst: für die totale, zuweilen anspruchsvolle, zuweilen abrissbirnenhafte Death Metal-Volldröhnung.
Da dem Trio bzw. ihrem Label meines Wissens nach bisher ein deutscher Vertrieb fehlt, dürfte es sich leider äußerst schwierig gestalten, diese Platte in unseren heimatlichen Gefilden abzugreifen. Ein weiterer Grund mehr, endlich mit dem Lesen aufzuhören und unverzüglich auf den obigen Homepage-Link der Portugiesen zu klicken! „Enter The Mighty Theriomorphic“ = ein einziger Anspieltipp = Death Metal Supreme!

14.02.2006

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1 Kommentar zu Theriomorphic - Enter The Mighty Theriomorphic

  1. jester sagt:

    Mit dem review hast du mich quasi dazu gezwungen auf die homepage der band zu klicken. Zucker geschrieben!

    8/10