Todd La Torre - Rejoice In The Suffering

Review

Galerie mit 13 Bildern: Queensrÿche - Summer Breeze Open Air 2019

Seit 2012 ist TODD LA TORRE am Mikrofon von QUEENSRYCHE zu hören und präsentierte sich mit dem starken 2019er “The Verdict“  auf diversen großen und kleinen Festivals live in Germany. LA TORRE war vorher bereits bei CRIMSON GLORY aktiv. So wurde es im ersten Coronajahr Zeit, seiner Kreativität etwas mehr freien Lauf zu lassen als es mit Michael Wilton und Eddie Jackson möglich ist. Das Ergebnis der Kreativität nennt sich “Rejoice In The Suffering“.

Kreatives Soloprojekt von QUEENSRYCHE-Sänger

Gemeinsam mit Craig Blackwell machte sich TODD LA TORRE ans Werk. LA TORRE trat bisher primär als Sänger in Erscheinung. Wer bei “The Verdict“ etwas genauer hinschaut, stellt jedoch fest, dass er neben dem Gesang auch die Drums übernommen hat. Scott Rockenfield war inaktiv sowohl im Studio wie auch live. Bei den Liveauftritten 2019 verdrosch der ehemalige KAMELOT- und AT VANCE-Drummer Casey Grillo die Felle. So ist LA TORRE bei seinem Soloprojekt neben Gesang wiederum für die Drums verantwortlich. Blackwell kümmert sich um die Arbeit an den Saiten.

Insgesamt zeigt sich der Solo-Output vielseitig, ohne die progressive Basis von QUEESRYCHE zu vernachlässigen. Die Grundlagen sind allerdings mehr im klassischen Metal verortet und werden mit verschiedenen Einflüssen kombiniert. Der Opener “Dogmata“ oder “Vanguards Of The Dawn Wall“ kommen mit mächtig Speed um die Ecke und mixen Heavy mit Speed und Thrash. “Pretender“ erhält einen leichten epischen Touch und LA TORRE bewegt sich stimmlich in überraschende Höhen.

Metallisch klassisch wird es mit “Hellbound And Down“, dem starken “Vexed“ und “Rejoice In The Suffering“. Der progressive Part für die QUEENSRYCHE-Anhänger kommt bei “Darkened Majesty“, “Apology” oder “Critical Cynic“ zum Tragen. Die Balladenfreunde hören in “Crossroad To Insanity“ rein und werden hier fündig. Hardwarefetischisten erhalten eine besondere Aufmerksamkeit in Form von drei Bonustracks. Zwei der Nummern reihen sich solide in das diskutierte Spektrum ein. Jedoch gibt es zum Schluss mächtig dunkle Töne zu entdecken mit Namen “One By One“, wo LA TORRE ein weiteres mal überrascht.

“Rejoice In The Suffering“ zeigt einen flexiblen Metalsänger TODD LA TORRE

Wer TODD LA TORRE einmal etwas anders erleben möchte, hat mit “Rejoice In The Suffering“ die Möglichkeit, seine verschiedenen Facetten kennen zu lernen. Es sind nicht alles Killer auf dem Langeisen, aber mit zum Beispiel “Vexed“ oder “Apology” sind sehr gut hörbare Nummern dabei. So dürfte der Output nicht nur etwas für den eingefleischten QUEENSRYCHE-Supporter sein. Auch Menschen mit Tendenz in Richtung klassischem Schwermetall können gerne mal ein Ohr riskieren.

07.03.2021

Ein Leben ohne Musik ist möglich, jedoch sinnlos

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