Weekend Nachos - Unforgivable

Review

WEEKEND NACHOS sind eine Band, die ständig zwischen den Stühlen steht. In Sound und Attitüde sind sie so Hardcore wie es nur geht, allerdings ist ihr aktuelles Album „Unforgivable“ zwölfmal härter und dank massenhaft D-Beat und Blasts zwischen all den aufreibenden und schleppenden Midtempo-Passagen eigentlich eher ein Grindcore-Album – und auch genau so kurz.

In den Schlappen 23 Minuten der Platte (soll das ein Album sein?) fahren die Jungs aus Chicago einen ungeschliffenen und sehr extremen Hybrid extremer Musik auf, der sowohl für Freunde von Grind, Punk oder Hardcore, als auch für Metalhörer recht interessant sein dürfte. Die 12 Stücke schwanken ständig im Tempo und teilweise auch recht stark im Stil, allerdings eint sie eins: ein ungemein hasserfüllter aggressiver Vibe, der durch die knarzigen und unglaublich tiefen Riffs hervorragend zur Geltung kommt. Besonders positiv fallen die sehr langsamen und beinahe doomigen Passagen (z.B. im Mittelteil von „Balance Of Power“) auf, die wohl zu den intensivsten Momenten des Albums gehören.

Über die relativ lächerliche Spielzeit funktioniert das wunderbar, WEEKEND NACHOS bringen ihr Ding auf den Punkt und sind dabei sehr authentisch und wirkungsvoll, allerdings fehlt auch einiges an Tiefgang. Der Schluss, dass dieses Rezept für mehr als nur gelegentlichen Konsum taugt, drängt sich nicht gerade auf.

22.09.2009

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