
EMP - 4 Decades Of Passion Teil 2
Special
Und wie tot ist der Metal jetzt eigentlich?
Auch in den Neunzigern war Metal immer präsent. Wenn auch in anderer Form. Der veränderte Lifestyle allerdings hat sich nicht nur fortgesetzt. Die Kutte, das Bandshirt und der Patronengurt haben ihr Revival etwa 20 Jahre später gefeiert.

Dominik Kreilinger, A&R-Manager bei EMP meint heute dazu: „Ich kann diese Sichtweise ‚Metal ist tot‘ schon nachvollziehen. Auf der anderen Seite gibt es aber Bands wie LORNA SHORE und SABATON, die Arenen füllen. Das gab es in dieser Anzahl vor zehn, zwanzig Jahren halt auch noch nicht. So etwa muss man schon immer dagegenhalten. Insofern würde ich nicht sagen, dass Metal tot ist. Die physischen Verkäufe, die schon. Auch wenn einige Bands streamingmäßig total abgehen. Das sind dann häufig natürlich Core-Bands, die aber auch schon seit den letzten zehn, fünfzehn Jahren gehyped sind.“
Auf die Frage, wohin denn die ganzen physischen Tonträger aus dem EMP-Sortiment gelandet sind, gibt Kreilinger zu bedenken: „EMP steht ja für Exclusive Merchandise Products und ist damit zum Glück nicht so sehr von den Einbrüchen bei CDs betroffen. Das Vinyl-Revival gibt es aber dennoch und das nutzen immer mehr Bands. Gerade die aus dem Retro-Bereich oder aus dem klassischen Heavy Metal. Und das läuft doch sehr gut.
Zum Thema Produktvielfalt und die Entwicklung im Bereich Merchandise haben wir auch ein spannendes Interview mit Patrick Beier, Director of Merchandise bei EMP, geführt.
Wir springen in der nächsten Folge der „4 Decades Of Passion“ in ein neues Jahrtausend, in dem wir die Rückkehr des Metal feiern, die Welt vom Internet erobert wird und wir von einer globalen Krise zur nächsten gleiten.
Zum ersten Teil der Serie geht es hier.
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Oliver Di Iorio




























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