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Interview mit Berg zu "Across The Dark River"

Interview

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BELOW aus Schweden haben gerade ihr Debütalbum „Across The Dark River“ veröffentlicht, auf welchem sie klassisch epischen Doom Metal im Stile von CANDLEMASS spielen, während das Grusel-Feeling ein wenig an KING DIAMOND erinnert. Was dahintersteckt, klärten wir mit Gitarrist Berg.

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Bitte erzähle uns, wie ihr damals die Band gegründet habt, und was eure hauptsächlichen Einflüsse waren!

Zeb, Berg und Paud starteten die Band. Doc und Hedman wurden kontaktiert, und direkt nachdem wir mit den ersten Proben begannen, fühlten wir, dass epischer Doom Metal unser gemeinsamer Nenner war. Wir haben alle unsere eigenen Inspirationen, aber als Band sind CANDLEMASS und KING DIAMOND genauso wie das „Headless Cross“-Album von BLACK SABBATH das, was uns anfänglich inspiriert hat.

Ist das eure erste Band, oder hat einer von euch schon vorher in anderen Bands gespielt?

Wir haben alle vorher in verschiedenen Bands gespielt, aber niemals auf diesem Level.

Wie kamt ihr auf euren Bandnamen BELOW? Wisst ihr, dass es da einige andere Bands mit demselben Namen gab?

Wir wollten einen kurzen, einprägsamen Namen, welcher die Aura unserer Musik einfängt. Natürlich, wenn man einen Namen bestehend aus lediglich einem Wort hat, wird es einige andere Bands mit demselben Namen irgendwo geben, aber wir wussten nicht, dass es noch andere Bands namens BELOW gibt.

Eure erste Veröffentlichung war eine EP mit vier Songs. Da ich hierüber keine weiteren Informationen finden konnte – was kannst du uns über diese EP erzählen?

Die EP wurde 1 Jahr nach Gründung der Band aufgenommen, und wir mussten noch unseren eigenen Sound finden. Die Songs sind großartig, aber wir experimentierten noch mit unserem Sound.

Danach hatte ihr eine Split mit ANGUISH. Wie kam der Kontakt mit ihnen zustande?

Es war unser Manager Tobias Rosén von Howlin Owl Productions, der sie kannte und dafür sorgte, dass es klappte.

In welchem Zeitraum entstanden die Songs für euer Debütalbum „Across The Dark River“? Wie schreibt ihr Songs, und habt ihr auch ältere Stücke von der EP verwendet?

Die Songs wurden zwischen 2011 und 2013 geschrieben. Drei Songs von der EP wurden für das Album neu aufgenommen. Normalerweise präsentiert einer ein Riff, und wir arbeiten anschließend daran, ändern ein wenig daran, und arrangieren alles gemeinsam. Ich denke, das ist einer der Gründe, weshalb wir solch eine große Vielfältigkeit an Riffs und Dynamiken haben. 

Worin siehst du selbst die Unterschiede zwischen „Across The Dark River“ und euren vorherigen Arbeiten?

Da wir bisher noch nicht so viel vorher gemacht haben ist das schwierig zu sagen. Aber als wir die EP aufnahmen, waren wir noch nicht sicher, nach welchem Sound wir streben wollten. Ich denke, das ist etwas, was wir nach und nach entwickelt haben bis zu den Aufnahmen zum Album.

Eure Musik zeigt einen sehr großen Einfluss von CANDLEMASS. Ist das eure absolute Lieblingsband?

Ja, natürlich sind sie inmitten unserer Lieblingsbands. Aber ich denke da ist noch viel mehr in unserer Musik als nur der Einfluss von CANDLEMASS. Wir mischen viele verschiedene Stile und Einflüsse zusammen mit unserem eigenen Sound.

Was befindet sich jenseits dem dunklen Fluss („Across The Dark River“)? Wovon handeln eure Texte, und in welcher Verbindung stehen sie mit dem Albumtitel?

Wir möchten, dass unsere Musik eine Geschichte erzählt, also sind die Texte abhängig davon, welches Feeling wir vom jeweiligen Song bekommen. Aber wir versuchen, nicht allzu weit von den Geschichten über mythische Kreaturen und grimmige Erzählungen abzuweichen. „Across The Dark River“ ist genauso ein Songtitel und bezieht sich auf die antike griechische Mythologie. Es handelt davon, dass man den Fluss Styx der Unterwelt überqueren musste, um zum Todenreich Hades zu gelangen. Der Fluss ist die Grenze zwischen dem Reich der Lebenden und der Toden.

Wie seid ihr mit Andy LaRocques als Produzent für euer Album in Kontakt getreten? Wie verliefen die Aufnahmen mit ihm in Sonic Train Studio?

Wir hatten ihm tatsächlich einfach eine Email geschrieben und gefragt, ob er daran interessiert wäre, uns aufzunehmen. Die Aufnahmen verliefen sehr ruhig, alles funktionierte wirklich hervorragend. Wir hatten alle Songs geschrieben und fertig, als wir ins Studio gingen. Wir mussten also nur noch die Songs festnageln.

Wie verlief denn eure Tour und euer Auftritt auf dem „Hammer Of Doom“ Festival?

Die Tour lief großartig. Wir hatten mit dieser Band noch nicht viel Live-Erfahrung, es war also richtig toll, die Reaktionen auf unsere Musik zu erleben. Das „Hammer Of Doom“ war atemberaubend. Es war noch größer als wir erwartet hatten. Und das Publikum war großartig. Da wir zu diesem Zeitpunkt noch nichts veröffentlicht hatten, waren wir noch ziemlich unbekannt, wir hatten keinerlei Erwartungen. Aber wir wurden total umgehauen!

Was habt ihr in nächster Zukunft geplant?

Wir werden versuchen, soviele Auftritte wie wir bekommen können zu spielen, und neue Songs schreiben. Und dann schauen wir mal, was uns die Zukunft bringt.

Vielen Dank für das Interview! Die letzten Worte gehören dir!

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15.04.2014

Geschäftsführender Redakteur (News-Leitung)

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