Dark Tranquillity
Dark Tranquillity

Interview

DARK TRANQUILLITY werden uns in Kürze mit ihrem neuen Melodic Death Release "Fiction" beglücken. Das ist nicht nur für meine Wenigkeit wie Weihnachten und Ostern an einem Tag. Grund genug, Sundin, seines Zeichen Gitarrist und Covergestalter der Band, einige Informationen zur neuen Scheibe, Veränderungen im Soundgefüge, neuem Produzenten oder Bandinterna zu entlocken. Sundin ist ein sehr wacher, ernster und intelligenter Gesprächspartner, wovon man sich in der Folge gerne überzeugen darf…

Dark TranquillityZunächst mal möchte ich dir sagen, dass mir euer neues Album „Fiction“ sehr gefällt. Ein Volltreffer, wenn du mich fragst. Kraftvolle, vielseitige Songs voller Energie und Leidenschaft, doch dazu später mehr. Lass uns erstmal einen kleinen Rückblick in die legendäre „The Gallery“-Phase und die Anfänge der Band werfen. Wann genau habt ihr beschlossen, DARK TRANQUILLITY aus der Taufe zu heben?

Es freut mich sehr, dass du das neue Album magst! Ich will mich nicht lange mit der Vergangenheit aufhalten und gehe daher nicht allzusehr in die Tiefe, was vor fünfzehn Jahren passierte. Nur soviel: Die Band wurde 1989 gegründet. Wir waren damals Teil der Untergrundszene, die sich mit Tapes neuer Bands befasste. Nahezu jeder dieser Szene wurde dann selbst in irgendeiner Form Teil oder Mitglied einer Band. So gab es im Grunde gar keine „passiven“ Hörer. Ich muß dir nicht sagen, dass damals alles radikal anders war als heute.

Das „Projector“-Album war mein Einstieg in die Welt von DARK TRANQUILLITY. „Freecard“, „Auctioned“ und „A Bitter Half“ sind Klassiker für mich, aber nicht unbedingt typisch für die DARK TRANQUILLITY von heute. Auch der Rest dieses eher experimentellen Albums kann voll und ganz überzeugen. Plant ihr für die Zukunft wieder mehr in diese Richtung zu gehen, was Stannes Vocals, die komplexen Songstrukturen und die Intensität der Tracks angeht?

Schwer zu sagen. Schließlich sind wir sechs Leute mit unterschiedlichen Sichtweisen und Meinungen, was Musik betrifft; zweitens planen wir nie sehr im Voraus. Es könnte somit durchaus möglich sein, dass ihr mehr „Projector“-ähnliche Veröffentlichungen von uns zu hören bekommt; ebenso wäre aber auch das genaue Gegenteil denkbar. So wie wir gepolt sind, ist alles möglich. Insgesamt denke ich, es ist noch zu früh, darüber zu spekulieren, wie das nächste Album aussehen könnte.

Euer demnächst erscheinendes Album nennt sich „Fiction“ Wo seht ihr den Unterschied zu eurem letzten Album „Character“, dass ich als etwas weniger progressiv, dafür allerdings härter und insgesamt als ebenso stark ansehen würde? Ist „Fiction“ sozusagen die Quintessence aus dem Schaffen DARK TRANQUILLITYS seit 1989?

Ja, da stimme ich dir zu. „Fiction“ enthält alle bisherigen Stile und Gesichter unseres Schaffens angereichert um neuere Elemente. Letztlich ist doch alles sehr subjektiv: ich habe nun so viele Interviews bezüglich des neuen Albums gegeben, manch einer findet „Fiction“ härter als „Character“, manch einer erachtet es als softer, progressiver, weniger progressiv und so weiter.

Auf eurem neuen Album entwickelt ihr mehr Groove, das Songmaterial wirkt intensiver, das Keyboard bildet den Hintergrund für die typischen DARK TRANQUILLITY-Refrains, für die ihr bekannt seid. Diese Mixtur ist absolut einzigartig. Fortschritt trifft auf die gute Alte Schule, würde ich sagen. Die Death-lastigen Songs am Anfang („Nothing To No One“, „Terminus“), gefolgt von eher epischen Tracks („Icipher“, „Inside The Particle Storm“ und die Experimente am Ende („Misery’s Crown“ and „The Mundane And The Magic“): diese Art der Choreographie ist richtig gut gelungen. Kannst du uns etwas über das Konzept dahinter verraten?

Nun weiß ich wirklich nicht, was ich sagen soll, ehrlich… Wir versuchen einfach, ein variables Album zu veröffentlichen, und da ist ist es sehr wichtig, einen natürlichen Fluß zwischen den Songs zu entwickeln. Die meisten hören doch heute nur noch mp3s und nicht ein ganzes Album von Anfang bis Ende; da ist es mir erstrecht wichtig, einen fließenden Rhythmus über 45 Minuten zu erreichen.

Wie entstehen eigentlich eure Songs? Lasst ihr euch von eurer Vorliebe für älteren schwedischen Death Metal leiten? Oder spielen auch modernere Einflüsse eine Rolle, wie auf eurem „Projector“-Album zu hören?

Den Hauptteil der Musik schreibt Martin Henriksson und alle Arrangements werden im Proberaum abgestimmt. Wir hören alle sehr verschiedene Musik; es ist schwierig zu sagen,in welcher Form das in DARK TRANQUILLITY-Songs übersetzt wird.

Der Song „The Lesser Faith“ ist einer meiner Favoriten auf dem Album, in diesem Song findet man alles, wofür DARK TRANQUILLITY bekannt sind. Da finden sich rudimetäre Gothic-Vibes, Melodic-Death, Rock, Metal, Thrash, Modernität; Härte trifft auf Melodie, so würde ich das beschreiben. Ist dieser Song repräsentativ für die Zukunft DARK TRANQUILLITYS, sozusagen die angestrebte „Fiktion“?

Ich denke, man kann sagen, dass dies einer der modernen Songs des Albums ist, er beeinhaltet richtige Old-School-Vibes in Kombination mit einem klaren stimmungsvollen Mittelteil. Möglicherweise ist das der Song, der alle Elemente des Albums umfasst, quasi eine Aufsummierung aller verwendeten Stile.

Lass uns kurz über „The Lesser Faith“ und „Terminus“ sprechen: das moderne Riffing von Minute 0:44 bis Minute 0:56 in „The Lesser Faith“ und ebenso der Part von Minute 1:14 bis 1:22 in „Terminus“ erinnert mich stark an Bands wie MESHUGGAH, im Vergleich zu dieser Band integriert ihr jedoch moderne Aspekte organischer in eure Songstrukturen, würde ich einfach mal behaupten. Also nicht klar, kalt und steril, sondern eher warm, sozusagen wie ein dahinrauschender Fluss… Ein wirklich gutes Experiment! Bist du einverstanden mit meiner Aussage und welcher Art modernen Metal mögt ihr, Neo-Thrash zum Beispiel?

Auch das ist schwer zu beantworten. Wie schon gesagt, Martin schreibt den Hauptteil der Musik und er hört wenig andere Musik. Er konsumiert nicht – er kreiert. Was die anderen hören, reflektiert somit keinewegs den Sound von DARK TRANQUILLITY. Ich selbst bin auch keineswegs ein MESHUGGAH-Fan, obwohl ich sie als sehr talentiert bezeichnen würde. Die Parts, die du beschreibst (wenn ich mich recht erinnere, ich habe die Passagen nicht überprüft) geht wohl stark in Richtung STRAPPING YOUNG LAD und ähnliche Bands, allerdings ist das ganze ohnehin mehr eine Sache der Produktion als alles andere. Übrigens hatten wir diese Riffs auch schon in unserer Anfangszeit, hör dir nur mal „The Dividing Line“ von „The Gallery“ an.

Der (übrigens auch sehr gute) Song „Inside The Particle Storm“ beeinhaltet tolle Instrumentalparts: In der Mitte des Tracks findet sich ein über eineihalb Minuten langer schwebender Atmosphärenpart, der gleichsam mühelos in ein griffiges Gitarrensolo übergeht. Auch der melodische Beginn des Songs zeigt eure Vorliebe für weichere atmosphärische Zwischenspiele. Seid ihr so eine Art DEPECHE MODE on Metal?

Schön, dass dir der Song so gefällt, ha ha! Ich bin nicht sicher, ob es DEPECHE MODE-Sounds in „Inside The Partricle Storm“ gibt, für mich höre ich da nichts entsprechendes heraus, aber letztlich ist alles eine Sache der persönlichen Meinung. Überhaupt ist es immer schwer, die eigene Musik zu analysieren und um ehrlich zu sein sind wir auch gar nicht interessiert daran. Es ist die Sache anderer Leute, Vergleiche anzustellen und uns in den Kontext anderer Bands zu stellen; es ist durchaus interessant zu hören, was die Hörer denken, jedoch beschäftige ich mich wenig damit. Wenn ein Album von uns beendet ist, höre ich das nicht mehr.

Was allerdings schade ist… „Misery’s Crown“ ist ein guter Midtemposong mit einem melodischem Refrain, in dem Stanne seine Klarstimme einsetzt. Mich erinnert das manchmal auch an PARADISE LOST. Schätzt ihr diese Band eigentlich?

„Lost Paradise“ und „Gothic“ sind sicher Klassiker, heute jedoch höre ich kaum mehr PARADISE LOST. Die anderen schon eher. Mit „Misery’s Crown“ bin ich eigentlich gar nicht zufrieden; der Song reflektiert meiner Ansicht nach nicht das ihm innewohnende Potenzial. Aber viele andere bezeichnen diesen Song als Favoriten des neuen Albums.

Das Finale von „Fiction“ nennt sich „The Mundane And The Magic“. Wer übernimmt darin die weiblichen Vocals? Gibt es eine Story hinter dem Song?

Die weiblichen Vocals werden von Nell von THEATER OF TRAGEDY übernommen. Eigentlich gibt es hier keine Geschichte, denn wir wollten lediglich einen epischen Track mit klarem Sound, ganz im Sinne von „Insanity’s Crescendo“, und das ist nun das Resultat.

Kurz zu den Drums auf „Fiction“: Anders spielt komplexe Schlagzeugparts; bisweilen Blastbeats, dann wieder rhythmisch komplizierte Figuren. Ist er von Jazz-Parts beeinflusst oder was sonst?

Er hört schon verschiedene Musikrichtungen, auch gerade technische und progressive Sachen, allerdings dass seine Liebe dem Jazz gilt, würde ich eher nicht behaupten wollen.

Woher nehmt ihr eigentlich diese Kreativität? Es fällt doch auf, dass Schweden und Finnen, musikalisch aus einem beständig neue Bands hervorbringenden Pool zehrend, weitaus origineller agieren als es bei Combos in Deutschland der Fall ist. Denn hier haben wir längst nicht so einen Backkatalog von Bands auf diesem Niveau…

Auch hier fällt eine gute Antwort schwer, da ich nicht ganz mit dir konform gehe. Sicher, es gibt eine Menge guter Musiker in Schweden, doch vieles an der Musik ist äußerst berechenbar und es mangelt ihr doch oft an innerem Feuer und echter Hingabe. Sie ist gut gemacht, das schon, aber meines Erachtens hat Norwegen mehr interessante Bands. Ein Grund für den hohen Standard hier findest du darin, dass hier jeder sehr früh in der Schule das Spielen eines Instruments erlernen kann und von den Kommunalbehörden entsprechende Proberäume zur Verfügung gestellt werden.

Werdet ihr nun Stannes wunderbare Cleanvocals in Kombination mit Growls in Zukunft wieder öfter einsetzen? Seine Klarstimme hat ein sehr charismatisches Timbre und die Mixtur ist ja in den Songs „Misery’s Crown“ und „The Mundane And The Magic“ als sehr gelungen zu bezeichnen. Das gibt den Songs einen dramatischen Unterton. Oder ist es nur ein Experiment des Jahres 2007?

Wir werden sehen… Wie gesagt, es ist zu früh, etwas über die Zukunft zu äußern und wie ich schon sagte, alles ist möglich. Wenn wir ein Album nur mit Klarstimme und Piano einspielen wollen, werden wir das auch tun. Und wenn wir ein Album nur mit VADER oder NAPALM DEATH-Coverversionen machen wollen, wird uns nichts und niemand daran hindern, ha ha!

Manchmal klingen die Keyboards wie eine Jukebox, wie ich finde. Traurig, fröhlich, aber immer voll von Swing und Emotion. Ist das richtig?

Damit bin ich total einverstanden! Die Keyboards sind immer da, jedoch alternierend in Laune und Effekt.

Von welchen Bands würdet ihr euch beeinflußt sehen, was Texte und Musik angeht? Sind es eigene Erlebnisse, die ihr in eure Songs einfließen lasst?

Sorry, aber Namedropping in diesem Zusammenhang liegt mir nicht. Vielleicht und hoffentlich gibt es ja irgendwann mal einen Punkt, in dem man überhaupt keinen fremden musikalischen Einfluß bei uns mehr heraushört. Es gibt zudem kaum eine Band, die von allen DARK TRANQUILLITY-Mitgliedern gleichzeitig gemocht wird, daher ist eine Liste der einflussreichen Bands unmöglich zu erstellen und zudem völlig irrelevant. Wie schon gesagt, unser Hauptsongwriter hört kaum andere Musik. Die Musik kommt aus uns selbst; was wir mit DARK TRANQUILLITY anstellen wollen, das machen wir dann auch.

Seit „Projector“ habt ihr meiner Meinung nach nur noch wenig Ähnlichkeit oder Wesensverwandtschaft zu IN FLAMES, was dramatische Songstrukturen, Refrains, Vocals und Gitarrenlicks betrifft. Neuere IN FLAMES sind ja auch eher am Metal Core orientiert und insgesamt eher auf Mainstreamkurs und an Modernität ausgerichtet. Deine Meinung?

Ich fand schon immer, dass wir zwei vollkommen unterschiedliche Bands sind, von Anfang an. Vielleicht habe ich auch Unrecht. Tatsache ist aber, dass die Unterschiede in den letzten Jahren weitaus größer geworden sind. Sie machen ihr Ding und wir unseres.

Habt ihr eigentlich noch Kontakt zu IN FLAMES? Hast du das letzte Album der Band, „Come Clarity“ gehört? Wie gefällt es dir?

Klar, wir sind immer noch gute Freunde. Ich habe ihr letztes Album nicht gehört, aber ich gehe mal davon aus, dass es qualitativ hochwertiger Stoff ist.

Nach meiner Ansicht ist die Produktion von „Fiction“ gut ausbalanciert, die Musik ist einerseits wild genug, hat sogar ein paar Black Metal-kompatible Passagen und Dark Metal-Vibes, enthält Thrash und Deathlicks ebenso wie barocke Opulenz, zumeist durch die Keyboards repräsentiert. Bist du mit dieser Aussage einverstanden? Und bist du zufrieden mit der Produktion?

Ja, der Sound ist gut und ich bin sehr damit einverstanden. Deinem Statement habe ich somit nicht allzuviel hinzuzufügen, ha ha! Allerdings haben wir soviel Zeit am Sound getüftelt, dass es eine Schande von mir wäre, jetzt etwas anderes zu behaupten.

Der Sound und die Produktion von „Fiction“ sind bisweilen ein wenig progressiv. Hab ich Recht? Mögt ihr auch solch eigenwillige Bands wie KATATONIA, OPETH oder INSOMNIUM?

Ich bin nicht sicher, ob ich an diesem Punkt mit deiner Aussage einverstanden sein kann. Für mich liegen die progressiven Elemente unseres Sounds mehr in der Nähe zu DREAM THEATER und ähnlichen Bands, die eher technisch als voller Emotion agieren. Aber auch das ist eher subjektiv, und wenn einer nun partout Elemente der obengenannten Bands bei uns heraushört, kann ich natürlich nicht sagen, dass es falsch ist.

Warum habt ihr diesmal mit Tue Madsen produziert und nicht wie sonst bisher mit Frederik Nordström?

Wir haben seit 1994 jedes Album mit Frederik aufgenommen, so wurde es mal Zeit für einen Wechsel. Er machte immer einen guten Job, aber früher oder später möchte man auch mal eine Alternative ausprobieren. Tue ist dafür bekannt, sehr professionell zu arbeiten und viel Ahnung von Musik zu haben; insofern schien er der Richtige, um unseren Sound zu revitalisieren bei gleichzeitiger Beibehaltung der für uns typischen Trademarks. Da wir mit gleichem Equipment in gleicher Weise wie früher vorgingen, ist der Wechsel nicht allzu radikal ausgefallen. Die Aufnahmen machen wir ja ohnehin selbst, was Frederik oder Tue dann noch machen müssen, ist das Ausarbeiten der Basic Sounds und den Endmix.

Das gut-geratene und von dir fast ein wenig ikonenhaft gestaltetet Cover bildet in Farbe und Ausdruck durchaus eine schlüssige Weiterführung von „Haven“, „Damage Done“ und „Character“. Zufall?

He he… kein Wunder, da ich ja eine besondere Nähe zu „Haven“, „Damage Done“ und „Character“ habe. Allerdings finde ich das neue schon sehr andersartig, aber auch da kannst du natürlich anderer Ansicht sein.

Euer Album ist ja noch nicht veröffentlicht. Welcherart werden wohl die Reaktionen sein? Was erwartest du? Auch Überraschung?

Na ja, bisher gabs verschiedene Reaktionen von Leuten, die das Album heruntergeladen haben. Bisher sind 99% der Antworten positiv ausgefallen, einige meinten sogar, das sei das beste DARK TRANQUILLITY-Album seit Jahren, wenn nicht jemals; daher erwarten wir überwiegend positive Reviews.

Mögt ihr Deutschland? Hier habt ihr eine große Fanbasis, wie ich bei diversen Konzerten beobachten konnte

Absolut! Deutschland war immer gut für uns und wir freuen uns schon sehr, wieder bei euch zu spielen.

Was ganz anderes: wenn ich meine Ferien mal stressfrei in Schweden machen möchte, was würdest du mir da raten: allein in Schwedens Natur oder lieber ab unter die Nordmänner (und -frauen), Stockholm, Mälmö, Göteborg?

Das hängt davon ab, wonach du suchst und was du möchtest. Sorry, ich bin ein lausiger Touristenführer; ich habe seit Jahren keinen Urlaub gemacht, sodaß ich kaum etwas dazu sagen kann. Die meisten, die uns in Schweden besuchen, machen beides in einer Woche oder so: erst schauen sie sich die Städte an um dann in den Norden in die Berge und zu den Seen zu ziehen.

Kannst du uns noch was zu Touraktivitäten sagen? Gibts Konzerte, und wenn ja, doch hoffentlich auch bei uns in Deutschland?

Ja, im Herbst wird es eine große Europatour geben und dazu werden wir auf einigen Festivals spielen, auch welche in Deutschland. Nächste Woche startet unsere US-Tour mit THE HAUNTED, so wird es wohl für uns ein ziemlich geschäftiges Jahr werden.

DARK TRANQUILLITY, INSOMNIUM, EVENTIDE, PATH OF GOLCONDA und FEAR MY THOUGHTS, das wär doch mal ein nettes Toupackage…

Ich bin sicher, das wäre richtig gut, aber ehrlich gesagt, bis auf EVENTIDE, die sehr nette Kerle und wunderbare Musiker sind kenne ich keine der genannten Bands. Für mich war das ultimative Tourpackage dieser Art DARK TRANQUILLITY, IN FLAMES, ARCH ENEMY und CHILDREN OF BODOM; das war die Kombination auf unserer 1999’er Tour.

Ja, legendär, diese Mischung… Und nun die letzte Frage: Was bedeutet dir Metal? Welche anderen Musikstile können dir sonst noch gefallen?

Ich bin nicht ganz sicher, was es mir bedeutet… Manchmal höre ich wochenlang keine Musik, dann wieder andauernd. Für mich ist Musik ein kreatives Vehikel, und außer Metal gefällt mir Musik, die in der Lage ist, Passion, Hingabe und Intelligenz auszudrücken.

Thanks, es hat mich sehr gefreut, mit dir zu sprechen, nicht zuletzt deshalb, da DARK TRANQUILLITY ja einer meiner absoluten Faves sind. Ich hoffe, dass ihr noch einige interessante Alben veröffentlichen werdet. Bis zum Herbst in Concert! Und sorry für das lange Interview und das häufige Namedropping…

Danke für das Interview! Entschuldige, wenn einige Antworten recht kurz ausgefallen sind, aber ich lasse ohnehin lieber die Musik für sich selbst sprechen. Da wir in Kürze auf Tour gehen, ist die Zeit für mich im Moment einfach sehr knapp bemessen.

Galerie mit 20 Bildern: Dark Tranquillity - Tour 2019 in Heidelberg
23.03.2007

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