Darkane
Drummer Peter Wildoer gibt den Ton an

Interview

DARKANE gelten schon eine geraume Zeit als etwas „strukturierteres“ Gegenstück zu MESHUGGAH und erfreuen uns schon seit Jahren mit fast durchweg hochwertigen Veröffentlichungen. Auch der neue Longplayer „Layers Of Lies“ kann auf der ganzen Linie überzeugen und geht dabei phasenweise wieder zurück zu den alten Tagen. Wir haben uns mit Drummer Peter Wildoer über die Geschehnisse der letzten Zeit unterhalten und dabei einige nette Details erfahren.

Darkane

Metalgreg: Die neue Platte ist technischer als sein Vorgänger „Expanding Senses“, aber dennoch eingängiger. Sehr ungewöhnlich.

Diese Richtung haben wir bewußt eingeschlagen. Ein paar Stücke klingen wie von „Rusted Angel“, haben aber einen Refrain, der auch auf „Expanding Senses“ Platz gefunden hätte. Im Prinzip ist „Layers Of Lies“ eine Mischung aus unseren ersten drei Platten, wobei das Chaotische von „Insanity“ am wenigsten berücksichtigt worden ist. Diesmal wollten wir einfach wie eine Rockband arbeiten. Zwei Gitarren, ein Baß, ein Schlagzeug und den Gesang dazu. Natürlich kann man auch hier wieder ein paar Keyboardsamples entdecken, aber nicht mehr in dem gehäuften Maße von früher. Alles geht mehr straight forward.

Metalgreg: Warum habt ihr diesmal alles selbst produziert und seid nicht mehr zu Daniel Bergstrand gegangen?

Daniel hatte verdammt wenig Zeit. Anfangs war eigentlich angedacht, daß er dabei ist, wenn den Schlagzeugsound bearbeiten. Das war von 1,5 Jahren, als er gerade mit IN FLAMES zu tun hatte. Dazu kam noch, daß ich eine langwierige Verletzung meines Handgelenks auskurieren mußte, was uns erneut nach hinten geworfen hat. In den letzten sechs Monaten vorm Studio habe ich so gut wie gar nicht spielen können. Ich mußte mich sehr vorsichtig wieder an alles herantasten. Im Oktober letzten Jahres konnte ich dann wieder jeden Tag spielen. Dann hatte Daniel aber keine Zeit mehr, weswegen wir uns gedacht haben, wir können das ja auch mal selbst probieren. Natürlich hat er uns mit Tipps zur Seite gestanden. Den Mix haben dann Klas, Andreas und ich erledigt.

Metalgreg: Dies könnte sogar die bessere Entscheidung gewesen sein, denn nehmen wir z.B. mal die Produktion des letzten IN FLAMES-Werkes. Dort hat sich Daniel nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Das finde ich auch. Ich bin ein großer Fan von ihm. Wirklich. Aber auch schon auf „Expanding Senses“ war die Produktion nicht ganz so klar gewesen. Druck ist dahinter, viel Baß ist drin, aber man hörte kaum, was die Gitarren gemacht haben. Der Schlagzeugsound war ebenfalls super, aber diesmal wollten wir die Gitarren mehr im Vordergrund. Wir haben viel schnelles Riffing in unseren Songs. Da müssen die Feinheiten rauskommen. Mit der Produktion diesmal bin ich sehr zufrieden.

Norman: Wer hat denn das Coverartwork gemacht?

Das war ein unbekannter Künstler, der ganz bei uns in der Nähe wohnt. Ich habe ihn erst vor zwei Monaten kennen gelernt. Eigentlich ist er Fotograf. Er hatte eine Ausstellung in Malmö, die einer meiner Kollegen besuchte. Als er am nächsten Tag auf die Arbeit kam, sagte er nur: „Kuck dir dessen Homepage an. Der ist genau der richtige für euch.“ Als ich dann das Bild gesehen habe, das auch unser Cover sein wird, war sofort alles klar. Es ist das erste Plattencover, das dieser Künstler überhaupt gemacht hat. Er arbeitet sehr viel mit Fotos und nur sehr wenig mit Computer. Im Booklet hat er ein Foto von uns so bearbeitet, daß es wirklich total bizarr und verdreht aussieht.

Metalgreg: Ein cooles Bild ohne Zweifel. Aber mir ist gerade die Verbindung zum Titel nicht klar.

Hmm…eigentlich soll es auch einfach nur ein cooles Bild sein. (lautes Gelächter macht sich breit) Aber die Sache war eigentlich die: Der letzte Song unseres Albums heißt „The Creation Insane“ und er hatte seinem Bild genau denselben Titel gegeben.

Metalgreg: Warum habt ihr dann nicht auch die Platte „The Creation Insane“ genannt?

Wir fanden, daß „Layers Of Lies“ einfach cooler war.

Metalgreg: Aber auf eine gewisse Weise hätte ein Titel wie „The Creation Insane“ mehr zu Euch gepaßt.

Das auf jeden Fall. Aber unser zweites Album hieß schon „Insanity“, das wäre dann zu ähnlich gewesen. Der Titel „Layers Of Lies“ repräsentiert außerdem das komplette Album sehr gut, obwohl es sich nicht um ein Konzeptalbum handelt.

Norman: Anderes Stichwort: MESHUGGAH!

Die Frage mußte ja kommen. (wieder erfüllt Gelächter den Raum) Wir sind sehr gut befreundet mit den Jungs und gleichzeitig natürlich stark von ihnen beeinflußt. Deswegen befinden sch natürlich auch wieder ein paar MESHUGGAH-Riffs auf der Platte.

Norman: Für mich hatte es aber eher den Anschein, als sei das Drumming mehr von MESHUGGAH beeinflusst als die Gitarren.

Hake ist meiner Meinung nach einer der besten Metal-Schlagzeuger aller Zeiten.

Norman: Aber er hat für das neue Album alle Drumtracks programmiert und ich habe ehrlich gesagt nicht verstanden warum.

Ich weiß es auch nicht, weil ich mit ihm noch nicht darüber geredet habe. Aber ich weiß, daß er sehr große Probleme mit seiner Schulter gehabt hat. So befand er sich in keiner guten Form, als es an die neue Platte ging. MESHUGGAH haben ja ihre eigenen Samples, das Drumkit from Hell, entworfen. Es hört sich teuflisch echt an, wie ein richtiges Schlagzeug. Es fällt kaum auf.

Norman: Stimmt. Auf ihrer Listening Session ist mir das auch nicht aufgefallen. Deswegen war ich im Nachhinein sehr überrascht gewesen.

Ich glaube wirklich, daß es an Problemen mit seiner Schulter lag. Ich kenne die Jungs ja. Sie arbeiten manchmal 20 Stunden am Stück, schlucken Koffeintabletten und sind oft völlig durch den Wind. Ich könnte mir vorstellen, daß sie eine Vorproduktion mit den Computersamples gemacht haben, und diese so gut fanden, daß sie gar nicht mehr ans normale Aufnehmen der Drumtracks gedacht haben.

Norman: Hast du die Platte schon gehört?

Ja, der totale Wahnsinn! Ich finde, dass sie „Nothing“ sehr ähnelt, „I“ dafür überhaupt nicht. Diese EP war etwas völlig anderes.

Norman: Teilweise ja. Aber das Eingangsriff von „I“ ist z.B. dem von „Catch33“ sehr ähnlich.

Das stimmt. Aber sonst bewegt sich alles mehr in die Richtung von „Nothing“. Die schnellen Parts von „I“ fehlen außerdem. Ich bin ein sehr großer Fan dieser Band, aber man hat immer verschiedene Vorlieben. Das sieht man auch bei unseren Fans. Die meisten denken, daß „Rusted Angel“ unser bestes Album ist.

Metalgreg: Da muss ich widersprechen, denn gerade ich kennen ein paar, die „Expanding Senses“ für euer bestes Werk halten. Eure Platten hat man nach dem ersten Hören nie vollkommen erschlossen. „Expanding Senses“ ist z.B. stetig gewachsen und die neue Platte hat in meinen Augen, wie ich es nach einem Hördurchgang beurteilen kann, noch mehr Growing-Potential.

Wir haben halt diese Einstellung. Es gibt viele Alben, die direkt beim ersten Mal absolut catchy ins Ohr reinlaufen, die neue SOILWORK zum Beispiel. Eine super Platte, aber ich glaube in ein paar Jahren werde ich sie nicht mehr einlegen, weil sie nichts mehr zum Entdecken offenbart. Bei DARKANE hat man immer etwas, was einen auch noch nach langer Zeit überraschen kann.

Metalgreg: Stimmt! Gerade heute morgen, wo ich mir „Expanding Senses“ noch einmal angehört habe, sind mir wieder ein paar neue Feinheiten aufgefallen.

So soll es auch sein. DARKANE- oder MESHUGGAH-Platten haben deswegen eine extrem lange Haltbarkeit. Das macht es zwar nicht einfacher, die Platte zu verkaufen, weil man eben nach einmal hören nicht sicher sagen kann, ob man die Platte jetzt super oder nur ganz ok findet. Natürlich möchte ich so viele Platten wie möglich verkaufen, aber dafür würde ich niemals kommerzielle Musik aufnehmen.

Metalgreg: Lebt ihr mittlerweile von der Musik?

Nein, wir alle arbeiten. Ich bin Schlagzeug und Mathematiklehrer.

Norman: Hehe, das paßt ja zur Musik!

Haha, auf jeden Fall. Klas ist Studiotechniker, Andreas baut Audio- und Videoequipment zusammen, Christopher schafft in einem Kulturhaus und Jörgen ist Ingenieur. Gerade ist er für zehn Monate in Portugal. Er verdient am meisten Geld von uns.

Metalgreg: Hat sich Klas von seinen Bandscheibenproblemen wieder erholt?

Ja, das ist wieder besser. Vor einem Jahr ist er operiert worden. Das war ganz schlimm. Er mußte sogar Morphinartige Tabletten schlucken und war die ganze Zeit kaum ansprechbar. Wir hatten echt ein paar Verletzungsprobleme zu überstehen in letzter Zeit, als dann auch noch meine Handgelenkprobleme dazu kamen. Christopher hat es immer mal wieder mit dem Knie. Das ist schon komisch.

Metalgreg: Auf jeden Fall, denn ihr spielt gar nicht so oft live.

Diesmal müssen wir endlich mehr auf die Bühne. Wir hatten früher keine Booking Agentur. Jetzt kümmert sich Erin Lynch, die bei vielen Touren als Merchandiserin mitfährt um unsere Livepromotion. Sie ist super drauf. Hoffentlich bringt das was. Wir müssen unbedingt nach Amerika. Dort haben wir erst zwei Shows gespielt.

Norman. Die Zielgruppe in Amerika ist für eure Musik sehr groß. MESHUGGAH verkaufen dort auch wesentlich mehr als hier.

Beinahe wären wir mit Strapping Young Lad und MESHUGGAH dort auf Tour gegangen, weil beide Bands uns dabei haben wollten. Aber das hat leider zu viel gekostet. Das wäre perfekt für uns gewesen. Unsere Platte hätte am 29.1. fertig sein sollen, was aber wie zu erwarten nicht geklappt hat. Wäre es gekommen und wir hätten jetzt im April veröffentlichen können, wären wir wohl jetzt mit ihnen in den USA auf Tour. Vielleicht können wir ja etwas mit NEVERMORE reißen, deren neues Album auch in Kürze kommt.

Norman: Habt ihr weitere Tourpläne?

Wir haben große Pläne, hehe. Ist nur die Frage, ob wir sie verwirklichen können. Für die USA war z.B. auch mal eine Tour mit SIX FEET UNDER angedacht. Das wäre dann aber überhaupt nicht unsere Zielgruppe gewesen. Genauso wie unsere Tour mit Death Angel, wo alle Bands komplett verschieden waren voneinander, oder die No Mercys mit TESTAMENT. Wir waren die erste von acht Bands und mußten immer dann schon auf die Bühne, wenn die Türen erst geöffnet wurden und noch keiner in der Halle war. Diesmal wollen wir mit einem kleineren, aber dafür passenderen Package touren. Zumal sich unsere neuen Tracks gut für die Bühne eignen.

Metalgreg: Außer vielleicht ausgerechnet der Titeltrack, weil er ja doch etwas träger und mehr mellow ist.

Der ist dann für die Leute, die weniger auf den beinharten Metal stehen. Ich finde, daß der Titeltrack irgendwie wie eine moderne Variante von ACCEPT klingt. Klassisches Heavy Metal-Riffing trifft modernen Heavy Rock.

Metalgreg: Kommen wir noch mal zurück auf den Albumtitel. Ich finde, er ist sehr untypisch für euch, da er nicht so einen psychotischen Touch hat, den man bisher gewohnt war von euch. Die Songtitel hingegen passen wieder wie die Faust aufs Auge.

Unsere Texte behandeln immer Themen wie Schizophrenie. Deswegen mag der Titel diesmal etwas aus der Reihe fallen. Da hast du recht. Als ich mit dem Songtitel „Layers Of Lies“ ankam, fanden die anderen ihn so gut, daß wir ihn fürs Album benutzt haben.

Metalgreg: ist es eure Absicht, immer eine gewisse klinische Kühle zu erzeugen, die der Atmosphäre einer Irrenanstalt gefährlich nahe kommt?

Ja, denn es paßt zu unserer Musik. Bay Area trifft die Progressivität von MESHUGGAH. Diese Mischung macht den DARKANE-Sound aus.

Metalgreg: Um ehrlich zu sein, hätte ich erwartet, daß ihr etwas mehr in die eingängige SOILWORK-Ecke geht, was ja momentan in Mode ist. Das verkauft halt mehr

Hättest Du? Hmm…eigentlich habe wir das ja schon auf „Expanding Senses“ gemacht, obwohl wir natürlich immer noch schwierigere und progressivere Songstrukturen verwendet haben. Diesmal haben wir wirklich mehr auf „Rusted Angel“ geschaut, weil wir wieder eine schnellere Scheibe mache wollten. Das haben SOILWORK auf „Stabbing The Drama“ zwar auch gemacht, aber nicht auf unsere Weise. Ich will immer, daß der Großteil der Songs schnell ist und nur drei oder vier schwer und heavy ausfallen. Auf der letzten Platte hatten wir für meinen Geschmack ein wenig zu viel Midtempo drin.

Metalgreg: Habt ihr euch lange Gedanken gemacht, wie ihr die Songs auf der Platte anordnen sollt? Ich finde, sie steigert sich, je näher man dem Ende kommt. Das überrascht, da man ja normalerweise immer die besten Tracks an den Anfang stellt.

Komisch, unsere Absicht war eigentlich, die besten Songs an den Anfang zu stellen, haha. Lustig, daß du das jetzt so siehst. Ich glaube aber, daß dein Eindruck daran liegt, daß du die Platte jetzt nur einmal gehört hast, und die ersten Songs die sind, die noch am meisten wachsen. Song Nummer 2, „Secondary Effects“ wird z.B. der Videotrack werden. Er geht in die High-Speed-Richtung von „Convicted“ von „Rusted Angel“ oder „Third“ von „Insanity“ und verbindet das mit einem Chorus von „Expanding Senses“. Einfach eine urtypische DARKANE-Nummer. Das Video ist schon abgedreht und wird nächste Woche hoffentlich fertig. Wir wollen es als Bonus zusammen mit unseren beiden letzten Clips zu „Innocence Gone“ und „Chaos Vs. Order“ auf die CD mit draufpacken. Zwei Leute von meiner Arbeit machen unsere Videos. Sie haben keine Ausbildung in diese Richtung, aber sind echte Visionäre. Das paßt ganz gut, denn ein großes Budget hatten wir eh nie für unsere Clips. Die letzten beiden Clips haben zusammen gerade mal 150 Euro gekostet, aber die Qualität war richtig super. Das hat auch unsere Plattenfirma dankend zur Kenntnis genommen. Ohne jetzt Namen nennen zu wollen, haben sie wohl schon viel Geld in irgendwelche Videos investiert und heraus kam nur Scheiße.

Metalgreg: Ich habe vor 2,5 Jahren mit Christopher ein Interview zu „Expanding Senses“ gemacht und er hat damals schon direkt nach dessen Veröffentlichung gesagt, daß euer viertes Album wieder technischer wird. Jetzt ist es so gekommen. War das wirklich von so langer Hand geplant gewesen?

Ich glaube schon. Nach „Insanity“ und Expanding Senses“ war uns allen ziemlich klar, in welche Richtung wir jetzt gehen wollten. Das Resultat ist die neue Platte. Deswegen kann ich jetzt auch schon sagen, daß unsere fünfte Platte ähnlich ausfallen wird wie „Layers Of Lies“. Wir haben jetzt meiner Meinung nach, unseren Stil gefunden. Genauso hat Andreas jetzt seinen eigenen Gesangsstil gefunden.

Metalgreg: Das stimmt. Aber im Gegenzug hat er so seine Variabilität ein wenig aufgegeben.

Das kann sein. Früher war ein Song mal total verrückt und der nächste dann wieder relativ straight. Er hat sich auf jeden Fall sehr entwickelt und weiß jetzt endlich, wo er steht.

Norman: Warum ist der Gesang eigentlich während der Strophen so weit in den Hintergrund gemischt, während er dann im Refrain normal im Vordergrund steht?

Seine Performance in den Refrains ist einfach stärker. Also haben wie die Strophen etwas nach hinten verschoben und leiser gemacht.

Metalgreg: Du hast mit Christopher ein Projekt namens SEVEN DEADLY PIECES gemacht, was Metal mit einem Orchester und diversen anderen Stilrichtungen kombiniert hat. Was ist daraus geworden?

Im September kommt die DVD zu diesem Konzert, das wir 2001 gegeben haben. Vier Streicher, Trompete, Querflöte, Percussioninstrumente, zwei Gitarren, Baß, Kontrabaß, Piano und ich an den Drums, das war schon aufregend. Die Rehearsals und das Konzert haben wir mitgeschnitten. Manchmal kann man es vielleicht mit Klassik meets Frank Zappa beschreiben, aber auch das wird seiner Originalität nicht gerecht, denn Jazz steckt auch noch viel mit drin. Alle verschiedenen Elemente existieren mal für sich, dann verschmelzen sie wieder und lösen sich wieder voneinander.

Norman: Bei einem eurer neuen Songs ist mir auch ein sehr jazziger Drumpart aufgefallen. Kommst du aus dem Jazz-Bereich?

Nein, ich komme eher aus dem normalen Hard Rock. MÖTLEY CRUE und so was. Ich bin froh, daß Tommy Lee wieder dabei ist. Er ist vielleicht mein einziges Idol, ob wohl ich einen ganz anderen Stil spiele. 1989 habe ich mein erstes Jazz-Konzert gesehen: Dave Wakl. Der Kerl ist unglaublich gut. So ist mein Interesse für Jazz gewachsen. CYNIC, ATHEIST, WATCHTOWER folgten dann, denn eigentlich ist zwischen ihnen und Jazz kein so großer Unterschied. Sie benutzen nur einer andere musikalische Sprache. Ich habe 1,5 Jahre Jazz studiert. Wenn ich Zeit habe, spiele ich diese Richtung noch ab und zu. Auf dieser DVD, die übrigens über Liquid Note Records erscheint, wird man mich auch jazzig abgehen sehen. Fällt schwer zu glauben, daß das wirklich ich bin.

Metalgreg: Es ist doch immer wieder schön, wenn auch mal über den Tellerrand des Metal hinausgeschaut wird.

Auf jeden Fall. Ich spiele auch noch in einer anderen Band, die früher eine Art Alternative Country machte. Seitdem ich dabei bin, ist es eine Mischung aus BJÖRK unplugged und Country. So hält man den Metal interessant.

Norman: Dann bin ich jetzt mal auf deine Antwort zur letzten Frage gespannt. Was sind deine fünf Lieblingsscheiben aller Zeiten?

MESHUGGAH – Destroy Erase Improve
Dark Angel – Time Does Not Heal
Cynic – Focus
Dave Wakl – Masterplan
Mötley Crue – Mötley Crue

Ach, da gibt es viel zu viele. Die AUDIOSLAVE-Scheibe paßt jetzt gar nicht mehr in diese Liste. Wenn ich ein Sänger wäre, ich würde klingen wollen wie Chris Cornell.

29.08.2005

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