Path Of Samsara
Interview zu "The Fiery Hand"

Interview

Path Of Samsara

Sie sind geheimnisvoll und wollen es auch ganz offensichtlich weiterhin bleiben. Die Rede ist von PATH OF SAMSARA, welche gerade ihr gutklassiges, düsteres Werk „The Fiery Hand“, welches von einer spirituell mystischen Atmosphäre beseelt ist, veröffentlicht haben. Um ein klitzeklein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, führten wir folgendes Interview.

Path Of Samsara

Über PATH OF SAMSARA sowie die Bandmitglieder gibt es recht wenige Informationen im Internet. Haltet ihr euch bewusst zurück, um die Musik im Vordergrund stehen zu lassen?

Ja. Wir sehen PATH OF SAMSARA als Gesamtwerk und sind daher der Meinung, dass solcherlei Informationen nicht von Relevanz sind.

Was sind eure hauptsächlichen Einflüsse?

Das Album entstand ohne solche Kategorien im Hinterkopf. Wir haben den Songs gegeben was sie verlangten ohne uns an speziellen Stilen zu orientieren. Auf „The Fiery Hand“ findet man Rock’n’Roll, Folk, Black Metal, Wave, Jazz, Blues, Pop und noch mehr das wir selbst noch nicht entdeckt haben. Durch diese zwanglose Herangehensweise konnten wir sicherstellen, dass die Songs zu dem wurden was sie sein sollten.

Ihr bezeichnet euren Stil als Black Magick Rock’n’Roll, kannst du das bitte näher erläutern und war es von Anfang an eure Intention, diese spirituelle Musik zu spielen?

Das ist sogar der einzige Grund, weshalb diese Band existiert. Wir sind keine Freunde von Genre-Einteilungen und haben deshalb schlicht und einfach eine Beschreibung gewählt, die auf der Gefühlsebene passend scheint. Was wir tun, wird damit wesentlich besser erfasst. Natürlich hätten wir auch einfach die Schublade Occult Rock verwenden können, aber letztendlich wurde diese Bezeichnung längst überstrapaziert und in die Beliebigkeit gerückt. Dieser Begriff hat seinen Sinn zu weiten Teilen verloren.

Euer Name lässt auf den Kreislauf von Geburt, Tod und Wiedergeburt schließen. Welche Bedeutung steckt für euch im Name und in dem Konzept? Wie kamt ihr auf den Hinduismus und Buddhismus?

Dieser Kreislauf ist etwas, das es zu durchbrechen gilt. Gleichzeitig bestimmt er natürlich das weltliche Dasein. Diese Allgegenwärtigkeit des Zyklus und die Tatsache, dass unser Ziel ist, diese Welt, uns selbst und folglich den PATH OF SAMSARA zu überwinden, sind die Dinge, die wir mit dem Namen ausdrücken wollen.

Das Konzept des Samsara allerdings nur als Teil von Buddhismus und Hinduismus zu sehen, wird der Sache nicht gerecht. Samsara ist nur ein Wort, das diesen Zyklus sehr gut beschreibt. Spirituelle Strömungen kreuzen sich an vielen Punkten und teilen viele Ideen. Etwas Derartiges hat unzählige Gesichter. Und auch, wenn spezielle Formen des Hinduismus für uns natürlich Relevanz besitzen, ist diese Einordnung aus unserer Sicht unvollständig. So viel zum Thema Abwechslung.

Worin seht ihr selbst die Unterschiede zwischen dem neuen Album „The Fiery Hand“ und euren vorherigen Veröffentlichungen?

„The Fiery Hand“ ist wesentlich fokussierter, intensiver und emotionaler. „Black Lotos“ war ein sehr wichtiger Schritt, der uns ermöglicht hat, uns in dieser Weise zu entwickeln. „The Fiery Hand“ ist die direkte und nötige Konsequenz aus unserem spirituellen Weg.

Wovon handeln die Texte?

Darauf möchten wir nicht im Detail eingehen. Das würde für diejenigen, die sich mit dem Album beschäftigen wollen, etwas unnötig vorwegnehmen. Abgesehen davon sehen wir es auch als Gesamtwerk, weswegen wir denken, dass man Musik und Text nicht unabhängig voneinander betrachten kann. Kurz gefasst geht um den Tod, in weltlicher, spiritueller und universeller Hinsicht.

Was ist „The Fiery Hand“?

Das herauszufinden, bleibt dem Hörer überlassen.

Wie muss man sich bei euch das Songwriting vorstellen? Entstehen die Songs beim Jammen im Proberaum? Oder jeder für sich alleine Zuhause?

Sowohl als auch. Die Entstehung von Musik ist unserer Ansicht nach nicht an eine einzige Herangehensweise gebunden. Sie findet verschiedenste Wege.

Spielt ihr noch in anderen Bands/Projekten?

Nein.

Mal abseits der Musik gesprochen – derzeit im Fokus steht das Thema Flüchtlinge. Wie seht ihr diese Thematik und was müsste sich eurer Meinung nach ändern?

Wir äußern uns zu keinen Themen außerhalb unserer Musik.

Was habt ihr in nächster Zukunft alles geplant?

Unsere Auftritte stellen für uns sehr intensive und spezielle Ereignisse dar. Insofern steht vorerst im Fokus, unsere Arbeit mit denjenigen, zu denen sie spricht, zu teilen. Wir sind immer auf der Suche nach passenden Möglichkeiten, dies zu tun.

Vielen Dank für das Interview! Die letzten Worte gehören dir!

Danke für deine Zeit und dein Interesse. Und vielen Dank an alle, die PATH OF SAMSARA unterstützen und uns auf unserem Weg begleiten.

08.09.2015

Geschäftsführender Redakteur (News-Leitung)

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