
Amorphis und Soilwork
Co-Headlinetour 2019 in Berlin
Konzertbericht
SOILWORK
Galerie mit 24 Bildern: Soilwork - Amorphis und Soilwork Co-Headlinetour 2019 in Berlin


Lässt man den Blick über die Entwicklung der einstigen Göteborger Melodic-Death-Größen schweifen, fällt auf, dass sich SOILWORK, im Gegensatz zu so manch anderer Band, trotz Entwicklung ziemlich schadlos gehalten haben. „Verkligheten“ hat nicht nur Platz zwei bei uns im Soundcheck erreicht, sondern wird überall gelobt – und das obwohl aus alten „Natural Born Chaos“-Zeiten nicht mehr wahnsinnig viel zu spüren ist. Fakt ist: Die Schweden haben einen Nerv getroffen und können sich auch heute über dichtes Gedränge im Kesselhaus freuen. Schon der Opener „Arrival“ sorgt für großen Jubel und wird eifrig mitgesungen. Ein bestens aufgelegter Björn „Speed“ Strid zeigt sich nicht nur gut gelaunt und kommunikativ, sondern auch voll auf der Höhe. Ähnlich wie der Rest der SOILWORK-Besatzung zieht er das Set auf allerhöchstem Niveau durch und sorgt dank seiner außergewöhnlichen Stimme für Gänsehautmomente. Im Mittelpunkt steht selbstredend „Verkligheten“, aber auch ein Blick in die Vergangenheit gewähren SOILWORK und zeigen dabei, dass „Bastard Chain“ oder „Stabbing The Drama“ auch Jahre nach ihrer Veröffentlichung live bestens funktionieren. Die Göteborger, die nach dem finalen „Stålfågel“, AMORPHIS die Bühne überlassen, haben alle Erwartungen erfüllt und sich wieder einmal als exzellente Liveband vorgestellt.
AMORPHIS
Galerie mit 22 Bildern: Amorphis - Amorphis und Soilwork Co-Headlinetour 2019 in Berlin


AMORPHIS sind in Berlin heute Headliner, und das völlig zurecht. Natürlich darf man auch bei den Finnen nicht erwarten, dass sie ihre alten Klassiker zum Mittelpunkt des Sets machen, und mit dieser abgemilderten Erwartungshaltung ist ihr Auftritt heute großartig. „The Bee“ und „The Golden Elk“ vom aktuellen „Queen Of Time“ (2018) ziehen das Publikum sofort in ihren Bann, und Berlin zeigt sich textsicher. Dass trotzdem der Blick in Richtung Vergangenheit nicht ganz verschlossen bleibt, zeigt das grandiose „Black Winter Day“ – der einzige Ausflug in die Zeit vor der Jahrtausendwende. Ansonsten bleibt der Fokus auf „Queen Of Time“ und „Under The Red Cloud“, die zielsicher durch einzelne Songs aus anderen Werken ergänzt werden. So werden auch „Sky Is Minde“, „Silver Bride“ oder „Hopeless Days“ gezückt, um das Berliner Publikum weiter zu verzaubern. Tosender Applaus und „Zugabe“-Rufe sind da nur obligatorisch, und als AMORPHIS am Ende, nach einer Dankesrede an die Vorbands, „House Of Sleep“ anstimmen, ist der eine oder andere Besucher schon längst heiser – ein spannender, schöner Konzertabend, der auch ohne große Überraschung sein Eintrittsgeld mehr als wert war.
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Jan Wischkowski



















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