7th Angel (Slo) - In Your Face

Review

Immer diese Namensgleichheiten! Das kann ganz schön Verwirrung stiften. Meine kurzen Internet-Recherchen im Rahmen dieser Rezension, führten mich zu einer britischen und einer ukrainischen Band mit dem Namen SEVENTH ANGEL, von denen insbesondere die Briten schon einige Releases haben. Dennoch ist das hier besprochene Album „In Your Face“ von keiner dieser beiden Formationen, sondern von einer noch unbekannten Nachwuchsband aus Slowenien mit demselben Namen. Ihrer Website entnehme ich, dass sie außerdem die Schreibweise 7TH ANGEL bevorzugen. Nun, ja, auch das ist nicht wirklich besser, denn die Ukrainer halten das genauso.
Doch genug von diesen Namens-Kaspereien, wenden wir uns dem Debut(?)-Album des slowenischen Quartetts zu. „In Your Face“ wurde von einem kleinen Indie-Label namens HQ Records veröffentlicht. Das Release war nach Bandangaben im Septemer 07.

Stilistisch sind 7TH ANGEL dem Heavy Rock zuzordnen, tangieren aber gelegentlich auch andere Genres. Gerade der Opener „Born To Rock“ zeigt Einflüsse des Power Metal. Doch die meisten Songs sind bodenständiger Heavy Rock, wie die eingängigen, rhythmusorientierten Nummern „Free“ oder „Illegal Business“. Eine gelungene Power-Ballade haben die Jungs mit „Found“ am Start, während „Fuck The State“ – wen wunderts bei dem Titel – äußerst politkritisch ist. Das beste Stück des Albums ist der Hardrocker „Only Sixteen“ mit seinem balladenhaften Aufbau und starkem Refrain.
Es gibt aber auch ein paar schwächere Nummern, allen voran „Live For Love“, dessen Mainriff scheinbar eins-zu-eins von der Melodie zu „Maniac“ (ja genau, der Song aus „Flashdance“!) übernommen wurde.

7TH ANGEL sind zwar auf dem richtigen Weg, aber aus der großen Masse können sie mit „In Your Face“ noch nicht herausragen. Das Songwriting überzeugt noch nicht über die volle Distanz. Die musikalische Leistung ist schon ganz passabel, der Gesang ist zwar nicht unbedingt mitreißend, kann jedoch als bodenständig und zum Stil passend bezeichnet werden. Aber die Kompositionen könnten noch ein paar einprägsame Melodien und packende Refrains mehr vertragen. Denn gerade die gehören zu den Grundlagen dieser Spielart.

13.03.2008

Der metal.de Serviervorschlag

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