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Abominator - Damnations Prophecy

Review

Abominator aus dem Hause Necropolis Records knüppeln sich auch mit ihrem nunmehr dritten Longplayer fröhlich durchs Leben und verschonen uns dabei nicht mit wunderbar klischeetriefenden Songtiteln (wie wäre es zum Beispiel mit „War Worship“ oder „Ode to Morbid Pleasure“), einer höllischen Wucht und Energie, sowie einer vor Wut berstenden Stimme, welche sich irgendwo im Death-Metal-Bereich ansiedeln läßt. Die Songs pendeln durchwegs zwischen schweren Todesblei-Grooves und rasantem Geknüppel der thrashigen Sorte. Old-School brutalo Nummern am laufenden Band, wer es hart und kompromißlos mag sollte hier mal reinhören. Abwechslung und eine gewisse Struktur sind aber trotz allem meist vorhanden, also keine reine Krachorgie sondern durchaus was zum abgehen und nebenbei anhören. Zwar geben sich die Jungs lange nicht so straight wie ihre Labelkollegen von Witchery, doch schlagen Abominator mit Damnations Prophecy voll in die Fresse, rauher und viel kerniger als bei den Hexenmeistern geht es hier zu. Auch die sehr spärlichen Samples die teilweise als Einleitung für die Songs verwendet werden passen ausgesprochen gut in das Gesamtbild. Damit eins klar ist: Diese Scheibe bietet nichts geniales oder weltbewegendes, aber jeder der gerne ein bißchen härter mit seinem Trommelfell umgeht sollte dies mal anchecken, man bekommt dafür ein Feuerwerk direkt aus der Hölle, total chaotisch und doch nicht ohne eine gewisse Eingängigkeit.

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12.10.1999

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