Aversions Crown - Hell Will Come For Us All

Review

Soundcheck Juni 2020# 10 Galerie mit 14 Bildern: Aversions Crown auf dem Summer Breeze Open Air 2017

Vier Alben, drei Sänger. Dieses Mal haben sich die Australier AVERSIONS CROWN mit dem US-Amerikanischen Sänger Tyler Miller der in Tennessee beheimateten Band THE GUILD verstärkt. Auch ein Bassist fehlt noch im Line-Up, sodass auf dieser Position mittlerweile Damien Palmer live aushilft, der das auch schon bei THE BERZERKER gemacht hat.

AVERSIONS CROWN mal wieder mit neuem Sänger

Herausgekommen sind 37 Minuten, die sich einfach als Deathcore beschreiben lassen. Das Schlagzeug haut Blastbeats raus, die Gitarren sind runtergestimmt, es wimmelt vor Breakdowns und es gibt Mosh-Parts. Erwähnenswert ist noch der Verzicht auf Pig-Squeals und klaren Gesang.

Es gibt dutzende Bands, die vordergründig wie AVERSIONS CROWN klingen und noch lange keine sieben Punkte als Wertung bekommen. Bei AVERSIONS CROWN kommen allerdings noch zwei Aspekte dazu, die sie aus der grauen Masse der Deathcore-Bands herausheben: die Technik und die Melodie.

Technisch sind AVERSIONS CROWN auf einem hohen Level, denn wo andere Deathcore-Bands einfach nur losschreddern, haben die Songs von „Hell Will Come For Us All“ einen technisch höheren Anspruch und eine bessere Umsetzung. Auch wird nicht plump drauf los geballert, denn hier und da tauchen Melodien und ruhige Parts auf. Damit schaffen es AVERSIONS CROWN doch tatsächlich, etwas Atmosphäre aufzubauen. Das schaffen die meisten Deathcore-Bands nicht mal ansatzweise.

„Hell Will Come For Us All“ hat noch Steigerungspotential

Doch wo Licht ist, gibt es auch Schatten. Beim letzten Album „Xenocide“ sprach Kollege Klaas noch vom “Songwriting-Ödland”. So schlimm ist es nicht mehr, aber hier haben AVERSIONS CROWN den höchsten Steigerungsbedarf. Viele Songs sind zu ähnlich und ein paar Durchhänger gibt es zum Ende der Scheibe auch. Allerdings hat die Band nicht den Fehler gemacht, das Album wieder auf 50 Minuten hochzuschrauben, sondern gibt sich dieses Mal mit fast 15 Minuten weniger zufrieden.

Mit einem festen Line-up und etwas mehr Mühe beim Songwriting können AVERSIONS CROWN es schaffen aus dem Deathcore-Genre herauszuragen und auch ein paar Leute aus anderen Genres überzeugen. Auch wenn diese zu Recht noch Scheuklappen aufhaben.

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12.06.2020

Schuld ist man immer nur selbst, alles andere ist Feigheit.

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