Bitune - After The Fire

Review

Wer hätte das gedacht? BITUNE klingen ja mal so ganz und gar nicht deutsch und brauchen spielerisch sowie produktionstechnisch den internationalen Vergleich nicht zu scheuen. Zwar erinnert einiges auf ihrem Debütalbum „After The Fire“ schon an Bands wie SILVERCHAIR, VIVID oder auch an die einzigartigen THE VERVE PIPE, aber trotzdem liefern BITUNE ein überzeugendes Werk ab, das sich irgendwo zwischen Alternative und Indie/Emo bewegt. Das dachte sich wohl auch der ehemalige SKUNK ANANSIE Gitarrist Ace, dem die vier Jungs aus Eschwege während eines Workshops ein Demo in die Hand drückten, und produzierte das Album.

Den Auftakt zum Album macht die schnellere, ziemlich melodische Emo-Nummer „Touch Me“, die mit einem brillianten Chorus und erstklassigem Gitarrenspiel in den Bann zieht, bevor mit „All In One“ behutsam in den Punk-Rock-Bereich vorgestossen wird und gleichzeitig, in der Instrumentierung, ein wenig an ganz frühe PEARL JAM erinnert. Das luftig-leicht rockende „Stay“ schliesslich hat alle Voraussetzungen für einen grossen Hit und kann auch zur besten Sendezeit auf irgendeinem Mainstream-Radiosender rauf und runter gespielt werden. Sehr schön! Da kann man sich Ace’s Worten nur noch anschliessen: „They really, really rock!“ Etwas poppig im Refrain klingt der Titeltrack „After The Fire“ und hat damit ebenfalls alle Ambitionen auf einen Radiohit, ohne dabei Gefahr zu laufen zu weich zu spülen, denn dies bleibt der sanft-klingenden Ballade „Stars Are Stereo“ vorbehalten, die, genauso wie das gitarrendominierte „Still“ und das mit vertrackten Gitarren und dunklen Drums durchsetzte „Fantastica“, bereits auf der „Fantastica“-EP veröffentlicht wurde.

Insgesamt gesehen ist „After The Fire“ ein sehr gelungenes Debüt mit Charakter, bei dem man sich allerdings noch viel öfters etwas mehr Eigenständigkeit wünscht. Wer allerdings auf dieses Genre gut kann, der bekommt mit dieser Platte durchaus etwas aus der oberen Liga vorgelegt.

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08.10.2007

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