
Soundcheck Januar 2026# 7
COURSE OF FATE sind eine fünfköpfige Progressive Metal Band aus Norwegen, die Ende Januar 2026 mit “Behind The Eclipse“ ihr drittes Studioalbum veröffentlicht. Laut Pressemeldung soll “Behind The Eclipse“ das bisher härteste Werk des Quintetts aus dem hohen Norden darstellen und wird thematisch, obwohl kein Konzeptalbum, von der Wechselwirkung zwischen Licht und Dunkelheit handeln.
COURSE OF FATE wagen sich hinter die Finsternis
“Behind The Eclipse“ startet mit dem etwas über eine Minute langen Intro “Memories“, um den Zuhörer dann direkt mit einem zehn Minuten langen Brett in den Bann zu schlagen. Und das wortwörtlich, denn der Titeltrack “Behind The Eclipse“ vereint Weichheit und Härte zu einer unwiderstehlichen Mischung, so dass die zehn Minuten im Nu verflogen sind. Das folgende “Sky Is Falling“ schließt sich so nahtlos an, dass der Wechsel kaum auffällt. “Acolyte“ überrascht mit wohldosierten harschen Gesangsparts als Gegenpart zum Klargesang, und die reduzierte Ballade “Don’t Close Your Eyes“ läutet mit melancholischen Celloparts das Albumfinale in Form von “Neverwhere“ ein.
Die ersten beiden Alben von COURSE OF FATE wurden bereits mit Werken von Bands wie QUEENSRYCHE, DREAM THEATER und PINK FLOYD verglichen, und man kann Anklänge an alle drei auch aus “Behind The Eclipse“ heraushören. Zusätzlich gibt es den ein oder anderen SOEN-Moment, und auch PAIN OF SALVATION kommen dem Zuhörer im Verlauf des Albums öfter in den Sinn. Insgesamt klingt “Behind The Eclipse“ dennoch eigenständig und nicht wie ein Abklatsch diverser Szenegrößen.
Mit einem Händchen fürs Detail
Die fünf Norweger von COURSE OF FATE haben mit “Behind The Eclipse“ etwas geschaffen, das beim ersten Reinhören sperrig wirkt und mehrere Höranläufe braucht. Sobald der Zugang einmal gefunden ist, lässt man das Album jedoch gern in Dauerschleife rotieren, auch wenn es nicht unbedingt leichte Dudelmusik, sondern eher anspruchsvolle Kost ist. Persönliche Highlights auf dem Album sind das ruhige und zerbrechliche “Don’t Close Your Eyes“, das schwer an SOEN erinnert und zum Schwelgen einlädt, sowie das brachiale “Acolyte“ und der monumentale zehnminütige Titeltrack “Behind The Eclipse“.

Course of Fate - Behind the Eclipse
Sonja Schörg































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