Crystal Eyes - Starbourne Traveler

Review

CRYSAL EYES aus Schweden verstärken sich in ihrem Jubiläumsjahr mit zwei Neuzugängen. Henrik Birgersson an den Drums und Jonatan Hallberg an der Gitarre sorgen dafür, dass die Band über neue Inspirationsquellen verfügt. Neben ihren neuen Songs haben sich dieses Mal zwei Tracks auf die Setlist geschlichen, die einer Neuaufnahme würdig waren und hier zu neuen Ehren kommen sollen. Die Eckdaten stimmen also bereits

Melodien im Überfluss – CRYSTAL EYES

Ein Riff, das im nächsten Moment ein Drum-Feuerwerk auslöst und danach eine Melodie kreiert, die an JUDAS PRIEST erinnert, ist der Einstig zu „Gods Of Disorder“. Bester schwedischer Power Metal, wie man ihn aus dem hohen Norden kennt. „Side By Side“ überzeugt im ersten Hördurchlauf. Dieser Beitrag könnte auch als Soundtrack zum nächsten Brandschatzen-Beutezug verstanden werden. Typische skandinavische Hobbys, die dank AMON AMARTH auch immer einen festen Platz im Metal hatten.

In dieser Form können CRYSTAL EYES die Massen sicher auf sich einschwören. „Extreme Paranoia“ ist einer der neu aufgenommenen Songs. Hier wäre ein aktueller Titel sicher wünschenswerter, aber die neue Version überzeugt. Der Refrain funktioniert einfach immer noch. Der Titeltrack kommt etwas getragener daher. Fast schon etwas schwerfällig im Vergleich zu seinen Vorgänger überzeugt „Starbourne Traveler“ im weiteren Songverlauf aber dennoch, was definitiv am mitsingbaren Refrain liegt, der Euch direkt den gesamten Tag begleiten wird.

Der Geheimtipp folgt direkt im Anschluss. „Corridors Of Time“ ist episch und zwar wirklich episch. Bei diesem Track werden MANOWAR ziemlich blass, denn besser kann man dem Power Metal nicht huldigen. „Paradise Powerlord“ ist ein solider Beitrag, jedoch nicht ganz so stark, wie der Rest dieser Setlist. Mitsingbar ist der Refrain auf jeden Fall und auf jedem Konzert eine sichere Bank. Ein weiterer Diamant versteckt sich ganz am Ende dieser CD. „Midnight Radio“ klingt, als ob sich HELLOWEEN und ACCEPT zu einer Zusammenarbeit getroffen hätten. Melodisch, aber mit einer ordentlichen Portion Härte. Besser kann man ein Album nicht beenden.

Intergalaktischer Power Metal – „Starbourne Traveler“

Fazit: Power Metal ist ein Genre, an dem sich die Geister scheiden. Die einen feiern dieses Subgenre, die anderen werfen den Bands mangelnde Kreativität vor. Beide Seiten mögen auf ihre Art Recht haben. Unstrittig ist jedoch, dass Power Metal nicht wegzudenken ist und mit CRYSTAL EYES einen mächtigen Vertreter hat. Wer Bock auf harte Riffs, eingängliche Melodien hat, greift bei „Starbourne Traveler“ und versüßt sich die Weihnachtszeit.

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27.01.2020

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