Dogday - Homerun

Review

Das ziemlich schwache Cover weckt sicher falsche Erwartungen und wird der Musik auf diesem Tonträger nicht gerecht. Was die noch recht junge Band DOGDAY hier präsentiert könnte man als Mixtur aus Emo-Core und Rock im klassischen Sinne bezeichnen. Gleich im Opener „Electric Riders“ legen sie im Shuffle-Rhythmus los und beweisen, dass der Begriff ‚Rock‘ für sie weit mehr ist als eine oberflächliche Kategorie. Auch die melodischen Gitarrenleads sind charakteristisch und heben das ordentliche Songswriting noch auf ein höheres Level. Dabei ist die Grundstimmung auf „Homerun“ fast schon melancholisch und lebt vom geschickten Wechselspiel zwischen Hardcore-Vocals und weichen Gesangslinien. Es ist ihnen gelungen, klassische und moderne Rockelemente unter einen Hut zu bekommen und dabei das ganze zu einem eigenen Stil zu formen. Woran es hier happert ist sicherlich, daß das ‚Hardcore-Element‘ aufgrund der etwas zu relaxt wirkenden Produktion an Härte und Wumms einbüßt. Hier wäre auch vom Sound her etwas mehr ‚Rotz‘ erforderlich. Dennoch, hier steckt eine Menge Potential drin. Gute Songs, ordentlicher Sound (trotz der Einwände) und von der Gitarre bis zum Gesang weiß die Band Akzente zu setzen. Respekt!

31.01.2002

Der metal.de Serviervorschlag

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